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Gamecheck: The Elder Scrolls Online : Zwischen den Welten

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Rollenspiel-Gigant Bethesda wagt mit „The Elder Scrolls Online“ einen Spagat: Sowohl Solospieler als auch große Massen sollen Spaß haben.

von
erstellt am 14.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Rollenspiel-Gigant Bethesda wagt mit „The Elder Scrolls Online“ (TESO) einen Spagat: Der Entwickler von erfolgreichen Offline-Titeln möchte Solospieler als auch Fans von MMOGs (Massively Multiplayer Online Games) begeistern – ein Geschäftsmodell, das seit „World of Warcraft“ als Goldesel der Branche gilt. Schließlich ist neben dem Kaufpreis auch eine monatliche Abo-Gebühr zu entrichten. Die „Elder Scrolls“-Reihe ist eine zugkräftige Marke, der jüngste Sproß „Skyrim“ begeisterte Gamer wie Kritiker gleichermaßen. Im gleichen Universum spielt „TESO“ und auch hier können Solospieler ihren eigenen Kampf ausfechten. Nicht zu unterschätzen ist dabei allerdings das völlig veränderte Spielgefühl, nun nicht mehr der alleinige Retter der Menschheit zu sein, dann diese Welt bevölkern tausende Helden. Die Technik des MMOGs ist tadellos: Die Sprecher sind großartig, die Grafik sehenswert. Güte der Quests und Charakterentwicklung halten den hohen „Skyrim“-Standard. Bisher sind keine Verbindungsprobleme bekannt. Ob allerdings „The Elder Scrolls Online” den Abschwung der MMOGs stoppen kann, ist fraglich. Die Kernkomponente des Genres, der Zwang zur Kooperation von Spielern, verliert an Bedeutung. Ein Online-Rollenspiel macht wenig Sinn, wenn man es primär als Einzelkämpfer bestreitet.

 

Das Fazit

„The Elder Scrolls Online” ist ein großartiges Spiel. Doch 12,99 Euro monatliche Abo-Gebühr zusätzlich zum Kaufpreis sind nicht mehr zeitgemäß.

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