Gamecheck: Assassin’s Creed Syndicate : Zwei Assassinen, ein Ziel

 
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16. November 2015, 08:00 Uhr

Nachdem „Assassin’s Creed Unity“ im letzten Jahr viel Kritik einstecken musste, ist der neue Teil „Syndicate“ nun auf Wiedergutmachungstour. Dazu versetzt Ubisoft den Spieler ins viktorianische London im Jahre 1868. Die industrielle Revolution ist im vollen Gange und bringt neben Fortschritt auch Leid über die Bevölkerung. Ober-Templer Crawford Starrick hält die Stadt fest in seiner Gewalt und Gangs verbreiten Angst und Schrecken. In „ACS“ sind es erstmals gleich zwei Assassinen, die es mit den Templern aufnehmen: die Zwillinge Evie und Jacob Frye. Die neuen Protagonisten sind frei spielbar und können auf Wunsch über das Menüfeld ausgewählt werden. Spielerisch nimmt das Feature aber kaum Einfluss auf die Story. Diese ist oftmals leicht vorhersehbar, aber dafür abwechslungsreich. Gerade abseits der Hauptmissionen gibt es, wie immer in „AC“, viel zu erledigen. Dazu gehört das Sammeln von Objekten, das Befreien von Bezirken und das Lösen von Nebenaufgaben. Auch typisch sind die historischen Persönlichkeiten, die einem über den Weg laufen - wie etwa Charles Dickens, Charles Darwin oder Karl Marx. Die englische Hauptstadt ist grafisch und atmosphärisch wunderbar umgesetzt. Der Greifhaken, die zwei Charaktere und die Zug- und Kutschfahrten sind gelungene Neuerungen. Größtes Manko ist und bleibt jedoch die unpräzise Steuerung.

Das Fazit

„Syndicate“ spielt sich klasse und macht Laune. Auch wenn der Titel nicht ganz an die optische Qualität von „Unity“ anknüpfen kann, so haben die Entwickler aus den Fehlern des Vorgängers gelernt und ein rundum gelungenes Meuchel-Abenteuer abgeliefert.

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