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Gamecheck: Baphomets Fluch - Der Sündenfall : Zurück zu den Wurzeln

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 15.Feb.2015 | 20:11 Uhr

Das Spiel

Bereits im letzten Jahr erschien der fünfte Teil der Baphomets Fluch-Reihe. Rückbesinnung auf alte Tugenden, die die beiden ersten Teile 1996 und 2010 so erfolgreich gemacht hatten, war das Programm. Und so ist „Der Sündenfall“ nach gescheiterten dreidimensionalen Experimenten wieder ein klassisches 2D-Point-and-Click-Adventure geworden, bei dem der britische Hersteller Revolution Software tatkräftige finanzielle Unterstützung durch Fans via Kickstarter erhielt. Wieder werden die beiden spielbaren Protagonisten George und Nicole von Paris aus in einen Strudel dramatischer Ereignisse geworfen, die ihren Ursprung in geheimnisvollen historischen Verwicklungen finden. Nachdem im Urahn bereits der sagenumwobene Tempelritter-Orden im Fokus der Ereignisse stand, schaffen die Geschehnisse in „Der Sündenfall“ eine Verbindung zum mittelalterlichen Orden der Katharer, der auf Befehl des Papstes durch den Albigenserkreuzzug im frühen 13. Jahrhundert ausgelöscht wurde. Auch technisch wagt das Adventure einen Schritt zurück und lässt nach wie vor in 3D erstelle Figuren vor wieder handgemalten, comicartigen 2D-Kulissen agieren. Eine mutige Entscheidung, die jedoch der Atmosphäre des Spieles zugute kommt und den Wünschen der zahlreichen Fans gerecht wird.

Das Fazit

Ganz schafft es „Der Sündenfall“ nicht, den Zauber der ersten beiden Teile wiederaufleben zu lassen. Eine tolle Handlung, gutes Rätseldesign und das typische Baphomet-Flair sprechen jedoch trotzdem für einen würdigen Abschluss der Serie.

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