Gamecheck : Zurück zu den Wurzeln

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„Might & Magic: Heroes 7“ ist der bisher beste Teil der Serie.

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02. November 2015, 08:00 Uhr

Das Spiel
Die Wurzeln der erfolgreichen „Heroes of Might & Magic“-Reihe reichen bis ins Jahr 1995 zurück. Ähnlich wie beim anderen Rundenstrategie-Meisterwerk „Civilization“ birgt das Spielprinzip ungeheures Suchtpotential. Das auch im siebten Teil im Fantasy-Setting angelegte „Heroes“ sollte den Glanz vergangener Tage wiederaufleben lassen, der durch den Wechsel in die 3D-Perspektive etwas verblasst war. Das erklärte Ziel der Entwickler bestand darin, die besten Elemente der erfolgreichsten Serienteile 3 und 5 miteinander zu verschmelzen und die Reihe endlich auch für die nachwachsende Gamergeneration attraktiv zu machen, ohne alte Fans zu verprellen. Und das ist Ubisoft eindrucksvoll gelungen. Noch nie war ein „Heroes“ derart fesselnd, wunderschön und umfangreich. Sage und schreibe 27 Kampagnen laden zum Erkunden ein. Und diese haben es in sich. Zwar gibt es vier Schwierigkeitsgrade, aber selbst auf dem niedrigsten Level haben es Einsteiger schwer, schnelle Erfolge zu feiern, denn leider wurde komplett auf ein Tutorial verzichtet. Das schmerzt, denn trotz der sagenhaften Zugänglichkeit der Reihe, den intuitiven Spielmechaniken, bedarf es doch einiger Übung, um als strahlender Sieger aus den Missionen hervorzugehen. Die Einarbeitungszeit lohnt aber auf jeden Fall.

Das Fazit
„Might & Magic: Heroes 7“ ist der bisher beste Teil der Serie. Nirgendwo sonst wurde Rundenstrategie bisher besser inszeniert. Das Spiel bietet Spielspaß und Motivation für endlose Abende. Und das auch im Multiplayer, selbst ein „Hot-seat“-Modus ist wieder dabei.

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