Gamecheck: F1 2016 : Zurück auf der Spur

f1 2016 codemasters
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29. August 2016, 09:33 Uhr

Hamilton, Rosberg, Vettel und Co. sind zurück: Die Sommerpause der Formel-1 ist vorbei und mit ihnen geht auch endlich die virtuelle Umsetzung der Motorsport-Simulation an den Start. Nach dem abgespeckten letzten Teil wird in „F1 2016“ schnell deutlich, dass Codemasters viele Wünsche der Fan-Gemeinde berücksichtigt hat. So feiert der Karriere-Modus seine Rückkehr und bietet ein rundum größeres Rennfahrer-Feeling. Auch das Safety Car ist zurück und ist deutlich häufiger im Einsatz. Testfahrten, Fahrzeugentwicklung und das Drumherum wurden sichtlich aufgewertet. Ein manueller Rennstart samt Einführungsrunde hat es ebenfalls ins Spiel geschafft. Kerbs, Streckenbeläge und die physischen Barrieren fühlen sich noch realistischer an. Die Computer-Piloten fahren herausfordernd mit und hin und wieder kommt es auch zu fiesem Touchieren, was ein hohes Unfallpotenzial mit sich bringt. Das Schadensmodell wurde endlich feinfühliger ausgelegt und Unfälle enden nur noch im Extremfall mit fehlenden Vorderrädern. Kritikpunkte erntet die Präsentation. Siegerehrungen und Interaktionen im Fahrerlager wiederholen sich auf Dauer, Gesichter wirken oft leblos und die deutsche Synchronisation könnte besser ausfallen. Auch schade: Ein Splitscreen-Modus fehlt gänzlich.

Das Fazit

„F1 2016“ bügelt die Fehler des Vorjahres aus und lockt mit einer motivierenden – wenn auch nicht ganz fehlerfrei inszenierten – Karriere. Des Weiteren überzeugt die Simulation mit einem tollen Handling und der originalgetreuen Abbildung der aktuellen F1-Saison.

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