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Gamecheck: WWE 2K16 : Wo bleibt die Steigerung?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 27.Dez.2015 | 16:08 Uhr

Alle Jahre wieder schlagen sich die Wrestler in den WWE-Games gegenseitig das virtuelle Gesicht ein. So versorgt 2K Games seine Fans auch in diesem Jahr mit einem entsprechenden Ableger des WWE-Universums. Dabei hat vor allem beim Umfang des Titels die Kritik am Vorgänger gefruchtet, denn WWE 2K16 bietet wieder deutlich mehr Matchtypen und Spielmodi, auch die Liste mit 120 spielbaren Su-perstars dürfte bei jedem Wrestling-Fan pure Begeisterung auslösen. Während viele Kämpfer sehr nahe an ihre realen Vorbilder herankommen, sehen einige Wrestler aber wirklich hässlich aus. Besonders die WWE-Neuzugänge sind nur mit viel Fantasie zu erkennen. Die größte Stärke des Spiels ist der motivierende Karrieremodus. Mit seinem eigenen Wrestler kämpft sich der Spieler von ganz unten bis an die Spitze der WWF. Bei der Charaktererstellung werden zudem zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten geboten. Dabei nerven jedoch die häufigen Ladezeiten. Wirkliche Neuerungen gibt es zwar nicht, allerdings sind die Kämpfe wie gewohnt atmosphärisch und werden von toll inszenierten Zwischensequenzen begleitet. Die wichtigste Änderung am Gameplay betrifft das Kontersystem. Die Gegenaktionen sind nun limitiert und laden sich erst nach einem Cool-down wieder auf.

 

Das Fazit

Auch wenn in diesem Jahr mehr Inhalt geboten wird, ist kaum ein Fortschritt zu erkennen. Vor allem die Grafik wirkt eingestaubt und macht zum Vorgänger gar einen Schritt zurück. Dennoch: Atmosphärisch ist WWE 2K16 top und auch spielerisch durchaus lobenswert.

 

 

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