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Digital

23. November 2017 | 14:26 Uhr

Willkommen im schlauen Zuhause

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Noch nie war auf einer IFA so viel die Rede von Vernetzung – dem „Smart Home“ gehört die Zukunft, ist sich die Branche sicher

svz.de von
erstellt am 25.Aug.2014 | 21:24 Uhr

Das „smarte“ Zuhause, in dem alle elektronischen Geräte miteinander vernetzt sind und kommunizieren können, steht auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA), die am 5. September startet, so sehr im Rampenlicht wie nie zuvor. Inzwischen gebe es 50 Millionen Geräte aus der Unterhaltungselektronik, die sich untereinander vernetzen lassen, sagt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsmitglied des Branchenverbandes gfu. Das „Internet der Dinge“ gilt als der nächste große Trend. Bei den meisten Lösungen kommt dem Smartphone oder Tablet eine zentrale Rolle zu. Meist können Anwendungen über eine App vom Nutzer gesteuert werden.

ALLES VERNETZT


Nicht nur Fernseher oder Audio-Anlagen werden ans Internet angeschlossen, sondern auch alle möglichen Geräte vom Kühlschrank bis zur Waschmaschine. Unklar ist, ob es gelingt, gemeinsame Standards für die Technik zu etablieren – oder die Anbieter versuchen werden, den Markt mit eigenen Lösungen zu erobern.

RIESEN-FERNSEHER


Der ganz große Boom der Flachbild-Fernseher mag vorerst vorbei sein, aber die TV-Geräte sind weiterhin ein zentraler Stützpfeiler der Elektronik-Industrie. In diesem Jahr prägen zwei Trends das Angebot der Aussteller: Ultra-HD-Fernseher mit besonders hoher Auflösung und organische OLED-Displays, die noch dünnere Geräte mit kontrastreichem Bild möglich machen.

WEARABLES


Vor einem Jahr nutzte Samsung die IFA, um seine Smartwatch Galaxy Gear vorzustellen. Diesmal ist die neue Produktklasse der Wearables – kleiner tragbarer Computergeräte – viel prominenter in Berlin vertreten. So wird eine neue Computer-Uhr vom Samsung-Rivalen LG erwartet. Außerdem stiegen die großen Elektronik-Konzerne ins Geschäft mit Fitness-Armbändern ein.

DRAHTLOS-MUSIK


Der Vormarsch der Smartphones hat das Geschäft mit Audiotechnik grundlegend umgekrempelt. Die Musik wird immer häufiger direkt aus dem Netz abgespielt. Das gibt der Geräteklasse der drahtlosen Lautsprecher kräftig Auftrieb, während klassische Hifi-Technik auf dem Rückzug ist.
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