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Warhammer 40.000: Dawn of War 3 : Wiederauferstehung

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Aus der Onlineredaktion

Endlich könnte dem Genre der Echtzeit-Strategiespiele neues Leben eingehaucht werden

Zum wiederholten Male wird der Kriegshammer ausgegraben. Im gleichnamigen Spieleuniversum, das es als Brettspielvariante schon seit 1983 gibt, scheiden sich diesmal die virtuellen Geister am Besitz eines seltenen Artefakts - zumindest in der Solokampagne. Umgesetzt wird das Ganze als klassisches Echtzeitgemetzel, das sich in seinen Grundfunktionen nicht wesentlich von anderen Genregrößen unterscheidet. Es ist möglich, mit drei Fraktionen (Space Marines, Eldar, Orks) anzutreten, wobei sicherlich Oberboss Gorgutz mit seiner sympathisch-anarchischen Orktruppe die meisten Gamerherzen erobern wird. In der Fraktionsauswahl werden die Stärken von Warhammer deutlich. Jede Fraktion verlangt eine andere Strategie vom Spieler und setzt unterschiedliche Schwerpunkte. Trotzdem bleibt Warhammer dabei sehr ausgewogen, vor allem was das Verhältnis zwischen den Fraktionen betrifft. Auch die eigene Streitmacht will mit Bedacht zusammengestellt werden, da die Einheiten über sehr differenzierte Vor- und Nachteile verfügen. Ein Einheitenlimit verhindert zudem den Massenrush mit billigen Einheiten, um den Gegner zu bezwingen. Somit weist auch Teil 3 wieder ein großes Potential für den e-Sportswettbewerb auf. Technisch gibt es ohnehin nichts zu bemängeln.

Das Fazit

Warhammer zeigt sich auf der Höhe der Zeit. Obwohl es sich nach dem radikalen Schnitt im Vorgänger wieder auf alte Tugenden besinnt, stellt es endlich einmal wieder ein grandios inszeniertes Echtzeitstrategiespiel dar, das das darbende Genre reanimieren könnte.

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erstellt am 07.Aug.2017 | 08:00 Uhr

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