Gamecheck: Tropico 5 : Wieder reif für die Insel

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27. Juli 2014, 19:36 Uhr

Was braucht der angehende Diktator von Welt? Eine Insel, einen merkwürdigen Hut und seinen persönlichen Berater Penultimo. Das alles und einiges mehr bietet der mittlerweile fünfte Teil der Aufbaustrategie des Publishers Kalypso Media.

Das Spielprinzip blieb im Vergleich zu den Vorgängern unangestastet. Der Spieler gebietet über eine Insel, auf der er sein eigenes Imperium aufbauen kann. Dazu muss er für seine Bewohner Wohnraum schaffen, Arbeitsplätze zur Verfügung stellen oder auch Unterhaltungsmöglichkeiten bieten. Bezahlt wird das Ganze vor allem durch den Export von Waren und Einnahmen aus dem Tourismus.

Hier zeigt sich die Vielfalt von Tropico: In welche Richtung der Spieler sein Inselparadies entwickelt, bleibt ihm überlassen. Ob Industriestaat oder Touristenhochburg, viele Wege führen zum Erfolg.

Die auffälligste Neuerung in Tropico ist die Einführung von Zeitepochen. Das Spiel beginnt in der Kolonialzeit und schrittweise erreicht man die Neuzeit. Dies ist mit der Freischaltung von weiteren Gebäudeoptionen etc. verbunden.

Tropico 5 hat dadurch deutlich an Komplexität gewonnen, was allerdings nicht dazu führt, dass das Spiel unübersichlich wird. Außer man beauftragt Penultimo mit der Lösung eines Problems, dann könnten die Auswirkungen durchaus unvorhergesehen sein.
Erstmals innerhalb der Reihe können vier Spieler gemeinsam auf einer Insel antreten.

Das Fazit:  Tropico 5 ist der bisher beste Teil der beliebten Aufbaustrategie-Serie.

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