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«Professionelle Lücken» : Was die Wissenschaft vom E-Sport weiß

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Dem wettbewerbsmäßigen Zocken von Computerspielen - genannt E-Sport - wird eine große Zukunft prophezeit. Mittlerweile interessiert sich sogar die traditionelle Sportwissenschaft dafür. Ein erstes Fazit: Ernährung und Bewegung der Digital-Sportler sind noch ausbaufähig.

svz.de von
erstellt am 06.Okt.2017 | 11:37 Uhr

Der Kölner Sportwissenschaftler Ingo Froböse bescheinigt dem E-Sport - dem wettbewerbsmäßigen Zocken von Computerspielen - noch Nachholbedarf in Sachen Professionalität.

Was er bei E-Sportlern beobachte, sei «schon nicht okay», sagte der Professor der Deutschen Sporthochschule der Deutschen Presse-Agentur. «Wenn wir das aus dem anderen Leistungssport betrachten, haben die noch viele professionelle Lücken».

Da gehe es etwa um Ernährung und Regeneration. «Wenn Sie das «Counter-Strike»-Finale betrachten, dann saufen die in der kurzen Zeit bestimmt drei Liter Red Bull», sagte Froböse. Gleichwohl sei er der Ansicht, dass es sich bei E-Sport um Sport handele - er fördere etwa feinmotorische Fähigkeiten und löse im Körper auch Reaktionen aus.

Beim E-Sport werden Games wie «League Of Legends», «Dota 2», «Counter-Strike» oder die Fußball-Simulation FIFA auf Wettbewerbsebene ausgefochten. Längst haben sich, wie im normalen Sport auch, Ligen etabliert, in denen Profis gegeneinander antreten.

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