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Virengefahr : Vorsicht bei Office-Dokumenten mit Makros

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Angriffe mit den längst verschwunden geglaubten Makro-Viren in Officedokumenten sind wieder auf dem Vormarsch. Sicherheitsexperten raten zu großer Vorsicht. Das Vorgehen der Angreifer ist ziemlich gerissen. Wenn Officedokumente - im aktuellen Fall handelt es um als Rechnungen getarnte Dateien - zum Aktivieren von Makros auffordern, sollten Nutzer darauf nicht eingehen, so raten Experten.

Eigentlich sind Makros in Officedokumenten eine nützliche Sache. Mit ihnen lassen sich etwa Arbeitsschritte automatisieren. Doch findige Programmierer können die kleinen Programme auch nutzen, um den schädlichen Code in Computer einzuschleusen. Deswegen ist seit einigen Jahren das Ausführen von Makros in Office standardmäßig gesperrt. Nutzer müssen dem Start aktiv zustimmen. Daher fordern die als Rechnungen getarnten Dokumente den Nutzer auf, zur besseren Darstellung Makros zu aktivieren. Besonders perfide dabei: Im Dokument ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung dafür enthalten. So sollen die Nutzer davon überzeugt werden, dass es sich um einen normalen und sicheren Vorgang handelt, so die Experten. Erlaubt man die Ausführung der Makros, werden weitere Schadcode-Dateien heruntergeladen, darunter bekannte Windows-Trojaner. Nicht signierte Makros oder solche aus unbekannten Quellen sollten deswegen keinesfalls aktiviert werden.

Ein weiterer beliebter Trick: Die Dokumente erhalten gelegentlich keinen Text und erwecken den Eindruck, man könne sie nur mit aktivierten Makros lesen. Von solchen Tricks sollte man sich auf keinen Fall überrumpeln lassen.

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