IFA 2015 : Von Ultra-HD und Wearables

<p>Eine Samsung 'Gear S' Smartwatch.</p>

Eine Samsung "Gear S" Smartwatch.

Fünf zentrale Fachbegriffe auf der IFA

svz.de von
03. September 2015, 12:00 Uhr

Die Elektronik-Messe IFA geht heute in Berlin an den Start. Hier die wichtigsten Fachbegriffe, um die  es sich in diesem Jahr dreht.

Wearables: So wird die neue Kategorie kleiner Geräte genannt, die - nach wörtlicher Übersetzung - „tragbar“ sind. Das trifft im Prinzip zwar auch auf Handys und Smartphones zu, aber bei den „Wearables“ geht es um Computertechnik, die direkt am Körper getragen wird. Im Moment stehen vor allem Computer-Uhren im Mittelpunkt. Unter anderem Samsung bringt zur IFA sein neues Modell mit, das gegen die Apple Watch antritt. Zu Wearables gehören auch Fitness-Armbänder oder in Zukunft auch Anziehsachen  Internet-Anbindung.

Smart TV: Es geht um Fernseher mit Internet-Anschluss. Die Idee ist, dass der Zuschauer auf seinem Smart TV nahtlos zwischen TV-Sendungen und Online-Angeboten umschalten kann. Die Bedienung bei den Internet-Angeboten wurde anfangs als zu komplex und schwerfällig kritisiert, inzwischen besserten die Hersteller nach.  Dienste wie Netflix fördern  den Vormarsch der Smart-TVs.

Streaming: Internet-Inhalte wie Musik oder Filme werden beim Streaming nicht komplett heruntergeladen, sondern direkt aus dem Netz abgespielt. Der Vorteil: Keine Ladezeiten. Der Nachteil: Man braucht eine schnelle und stabile Internet-Verbindung - was allerdings immer mehr zum Alltag gehört. In der Musikindustrie helfen die Streaming-Erlöse, die Einbußen im CD-Geschäft auszugleichen.

Ultra-HD: Die Technik soll ein viel schärferes Bild als die aktuelle HD-Auflösung bieten. Sie ist auch unter dem Begriff „4K“ bekannt. Die Bildschirme haben bei Ultra-HD 3840 mal 2160 Pixel. Bei der gewöhnlichen HD-Auflösung sind es 1920 mal 1080 Bildpunkte. Eine zentrale Frage ist allerdings, wie die Inhalte an die Zuschauer ausgeliefert werden sollen: Die bessere Qualität bedeutet auch deutlich größere Datenmengen. Aktuell kommen die Ultra-HD-Videos vor allem über schnelle Internet-Verbindungen von Streaming-Diensten. Eine passende Blu-ray-Variante ist in Arbeit.

Internet der Dinge und smartes Zuhause: Immer mehr Geräte werden mit dem Internet und miteinander verbunden. Die Idee ist, dass zum Beispiel die Heizung sich von unterwegs steuern lässt oder sogar automatisch angeht, wenn sich das Auto des Besitzers dem Haus nähert.

Zugleich setzen viele Anbieter auf eigene Formate, was den Austausch von Daten zwischen verschiedenen Geräten erschwert. Die Smartphone-Schwergewichte Google und Apple entwickelten Plattformen dafür, klassische Hausgeräte-Hersteller wollen eigene Standards etablieren.

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