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Kabel Deutschland : Vodafone-Störung noch nicht behoben

vom

Im Vodafone-Netz dauern bei 25 000 Kunden die Störungen von Internet und Telefon an.

Die Störungen im Netz von Vodafone waren auch am Freitagmorgen noch nicht behoben. Allerdings hätten Techniker die am späten Donnerstagnachmittag entstandenen Einschränkungen weiter reduzieren können, teilte das Unternehmen mit. Betroffen waren nach Firmenangaben am Freitagmorgen noch 25 000 Kunden. „Wir arbeiten weiter unter Hochdruck daran, die Einschränkungen zu beheben“, versicherte eine Sprecherin.

Von der Panne waren am Donnerstagabend zeitweise mehr als 1,8 Millionen Menschen betroffen. Schuld sei ein Problem im Rechnerverbund in Frankfurt am Main und Berlin. Einschränkungen gab es auch beim internetbasierten Video-on-Demand - keine Probleme gab es dagegen beim Fernsehen.

 

Betroffenen kann Schadenersatz zustehen

 

Wem durch den Vodafone-Netzausfall tatsächlich ein Schaden entstanden ist, kann diesen auch zivilrechtlich geltend machen. Bevor man aber juristische Schritte einleitet, sollte man erst einmal das Gespräch mit dem Unternehmen suchen und den Sachverhalt detailliert schildern, rät Carola Elbrecht vom Verbraucherzentrale Bundesverband. „Ich kann mir vorstellen, dass Vodafone an der ein oder anderen Stelle kulant ist.“ Es seien durchaus relevante Schadensfälle denkbar, so die Juristin: Der Selbstständige, dem ohne Internet ein Auftrag entgangen ist, der Privatmann, der bei Ebay seine Gebote oder Angebote nicht kontrollieren konnte, oder jemand, den in einer Vertragsangelegenheit ein wichtiger Telefonanruf nicht erreicht hat.„Man muss die Kirche schon im Dorf lassen“, schränkt Elbrecht aber ein. Forderungen, „nur weil jemand nicht googlen konnte für ein paar Stunden“, hält die Verbraucherschützerin nicht für erfolgversprechend. Ohnehin gelte: „Ausfälle in diesem Bereich sind sehr überschaubar.“ Vodafone selbst garantiert branchenüblich keine hundertprozentige Verfügbarkeit der Leistungen, sondern verspricht in den Geschäftsbedingungen nur „mindestens 98,5 Prozent im Jahresmittel“.

Ob so eine Klausel vor Gericht Bestand hätte, sei natürlich eine andere Frage, sagt Elbrecht. Die Größenordnung der garantierten Verfügbarkeit klinge aber realistisch.

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erstellt am 01.Jul.2016 | 08:29 Uhr

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