Gamecheck - Sid Meier's Civilization: Beyond Earth : Unendliche Weiten

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24. November 2014, 22:01 Uhr

Seit dem Erscheinen des Urahns “Civilization“ gehört die Serie zu den erfolgreichsten Computerspielen aller Zeiten. Sie begründete das Genre der Globalstrategie und hat unzählige Games beeinflusst. Der jüngste Sproß der Reihe verlässt die Erde und verlegt die Handlung auf einen fremden Planeten, wo die Menschheit einen neuen Lebensraum erschließen muss. Das Spielprinzip unterscheidet sich dabei kaum von den Vorgängern. Wir gründen Städte, ärgern uns mit den Nachbarn herum und kümmern uns um das Gedeihen unserer Zivilisation. All dies ist auch schon aus “Civilization 5“ bekannt.

Darin liegt auch das große Problem dieses Spieles: Es bietet kaum echte Neuerungen gegenüber dem erfolgreichen Ahn. Zwar ist das Szenario erfrischend, jedoch agieren beispielsweise die Aliens in “Beyond Earth“ wie die Barbaren im Vorgänger.

Und doch, die von Spiele-Guru Sid Meier erdachte Weltraum-Saga fesselt wieder vom ersten Augenblick an, sorgt für durchspielte Nächte und das berüchtigte “Nur-noch-ein-Zug“-Gefühl.

“Beyond Earth“ ist die indirekte Fortsetzung eines nahezu perfekten Spiels. Alle Spielmechaniken haben sich jahrzehntelang bewährt. Die zentrale Frage sollte also sein: Rechtfertigt ein neues Setting und einige frische Details den Kauf eines Vollpreisproduktes, vor allem, wenn man “Civilization 5“ schon besitzt?

Das Fazit

“Beyond Earth“ ist ein großartges Strategiespiel, dessen einziges Problem seine eigene Tradition ist.

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