Betrug auf Facebook : Todesmeldung von Stefan Raab ist Abzock-Falle

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Perfide: Kriminelle wollen mit Bericht über angeblichen Selbstmord des Ex-TV-Moderators Nutzerdaten ausspähen.

svz.de von
02. März 2016, 12:07 Uhr

Im sozialen Netzwerk Facebook kursiert gerade eine Meldung zum angeblichen Selbstmord von Stefan Raab. Demnach sei der 49-Jährige tot in seinem Garten aufgefunden wurden. Absender des Posts scheint auf den ersten Blick das Medienunternehmen ProSieben. Doch Vorsicht: Diese Meldung ist ein Fake! Der täuschend nach einem echten Artikel aussehende Beitrag ist das Werk findiger Krimineller. Sie wollen ahnungslose User animieren auf den Post zu klicken, um deren Daten zu sammeln.

Internet-Kriminalität findet immer neue Formen. Ein falscher Klick genügt und schon stecken User in der Abo- oder Datenfalle. Experten fordern seit einiger Zeit ein Schulfach Medienkunde, um junge Menschen zu sensibilisieren.

<center><blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de"><p lang="de" dir="ltr">Er reiht sich in eine lange Reihe von Promis ein, die bereits für tot erklärt wurden: <a href="https://t.co/LB1sYsw2bG">https://t.co/LB1sYsw2bG</a></p>&mdash; Barbara Grech (@babsi_grech) <a href="https://twitter.com/babsi_grech/status/704682787442401280">1. März 2016</a></blockquote>

<script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></center>

Gutgläubige User gelangen beim Klick auf den vermeintlichen Artikel zu einer als Gewinnspiel getarnten Phishing-Seite. Auf diesem Wege können ihre persönlichen Daten ausgelesen werden. Das könnte in erster Konsequenz Massen von Spam-Nachrichten nach sich ziehen, die sämtliche weiteren Email-Kontakte ebenfalls umfassen.

Der Grimme-Preis-Träger Stefan Raab war durch seine  Sendung „TV Total“ und die Spielshow „Schlag den Raab" und andere sportliche Sendungen über viele Jahre eine prägende Figur im deutschen Fernsehen. 2015 erklärte er seinen Rückzug aus dem Show-Geschäft.

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