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Darauf sollten Sie achten : Tipps zum Kauf der Tastatur

vom
Aus der Onlineredaktion

Wer sich eine neue Tastatur suchen muss, steht oft vor einer riesigen Auswahl

Ob bei der Arbeit im Büro oder zum Spielen: Die ideale Tastatur gibt es nicht. Einige brauchen den Zifferblock, andere nicht, manche wollen eine leise Tastatur. Gamer schätzen Tastaturen mit Sondertasten - manchmal soll sie einfach nur gut aussehen. Sechs Tipps zum Kauf:

Membran, Schere oder Schalter?
Grundsätzlich arbeiten Tastaturen auf drei verschiedene Arten. Bei der Membrantechnik liegen unter den Tasten Gumminoppen, die auf eine Membran drücken und einen elektrischen Kontakt erzeugen. „Diese Technik verschleißt schnell“, sagt Gerald Himmelein vom Computermagazin „c't“. Dafür sind sie relativ günstig.

Robuster sind Tastaturen mit Scherentechnik. Zwei Plastikscheren federn den Druck des Tippens ab, wodurch sie leiser sind.

Andere Tastaturen arbeiten mit mechanischen Schaltern: Dabei gibt es in jeder Taste einen Schalter, die den Druckpunkt der Tasten bestimmen. Mechanische Tastaturen gibt es in verschiedenen Härten, sie sind beim Tippen meistens recht laut.

Wie viel Hub ist besser?
Generell ermöglicht ein geringer Hub ein schnelleres Schreibtempo. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) rät zu 2 bis 4 Millimetern Hub und einem deutlich wahrnehmbaren Druckpunkt. Die Tasten sollten für den Benutzer groß genug sein und durch eine leichte Mulde vor dem Abrutschen der Finger schützen. Zusätzlich empfiehlt die BAUA matte und helle Tasten mit dunkler Beschriftung.

Wann lohnen sich programmierbare Sondertasten?
Für Arbeiten mit Programmen wie Excel oder Photoshop sind sie praktisch, weil sie Zeit und Mausklicks sparen. Das Drücken der Tasten „Alt“ in Kombination mit „=“ berechnet beispielsweise die Summe einer Spalte oder Zeile in Excel.

Per programmierter Sondertaste geht es mit einem Tastendruck. Das macht schnelleres Tippen möglich - ein Grund, warum solche Tastaturen auch bei Gamern beliebt sind.

Ist eine Ergo-Tastatur sinnvoll?
Ergo-Tastaturen mit abgewinkelten Tastenblöcken ermöglichen eine natürliche Haltung von Händen und Unterarmen. Das kann beim Schreiben die Gelenke entlasten. Aber damit kommt nicht jeder klar.„Eine ergonomische Tastatur macht nur Sinn, wenn mit dem Zehn-Finger-System geschrieben wird“, erklärt Lars Adolph von der BAUA. Adolph rät dazu, eine Tastatur nicht aufzurichten. Sonst werden die Handgelenke zu sehr nach oben abgeknickt.

Kabel oder nicht?
Wer sorgenfrei arbeiten möchte, sollte sich eine Tastatur mit Kabel anschaffen, rät Gerald Himmelein. „Der Akku von kabellosen Tastaturen ist immer zum ungünstigsten Zeitpunkt leer.“ Manche Tastaturen arbeiten mittlerweile mit Solartechnik. Bei schlechtem Licht funktionieren sie aber nicht zuverlässig.

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