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Urheberrecht : Teilen von Bildern und Videos gefährlich

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das unbedachte Teilen und Weiterverbreiten von Fotos oder Videos in sozialen Netzwerken kann schnell teure Folgen haben.

Handelt es sich um urheberrechtlich geschütztes Material, drohen Unterlassungs- und Lizenzansprüche. Deswegen rät der Berliner Medienanwalt Ansgar Koreng Nutzern von Twitter, Facebook und Co. zur Vorsicht, wenn sie nicht wissen, ob der Verfasser eines Beitrags die Nutzungsrechte für seine Inhalte hat. „Im Zweifel würde ich davon absehen, solche Inhalte zu teilen.“ Beispiele sind Bilder der jüngeren Zeitgeschichte oder Videomaterial aus Filmen.

Rechtlich gesehen ist momentan noch unklar, ob das Teilen eines Bildes oder Videos oder das Einbinden eines Beitrags auf der eigenen Webseite eine Nutzung im urheberrechtlichen Sinne ist. Aktuell beschäftigen sich der Bundesgerichtshof und der Europäische Gerichtshof mit diesem Thema. Unbedenklich teilen können Facebook-Nutzer in der Regel bereits geteilte Bilder aus dem eigenen Freundeskreis und selbst Erstelltes, solange sie damit nicht die Privatsphäre anderer verletzen.

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