Tablet-PCs bleiben vielseitig : Surfbrett oder Business-Flunder

Kein Staubfänger: Zusammen mit Smartphones sind Tablets eine der zentralen Gaming-Plattformen - und damit ideal zum Zocken auf der heimischen Couch.
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Kein Staubfänger: Zusammen mit Smartphones sind Tablets eine der zentralen Gaming-Plattformen - und damit ideal zum Zocken auf der heimischen Couch.

Der Tablet-Hype ist vielleicht vorbei. Das bedeutet aber nicht, dass diese Computer-Spezies ihr Dasein als Staubfänger fristen muss.

svz.de von
20. Juni 2016, 21:00 Uhr

Fotos und Videos anschauen, ein bisschen im Internet surfen oder zwischendurch mal ein Spiel zocken : Wer dabei gerne einen größeren Bildschirm hätte als das Smartphone bietet, der greift zum Tablet. Soll das Gerät auch noch zum Arbeiten taugen, dann kommen Tablets mit Displays in Notebookgröße und externer Bluetooth- oder Ansteck-Tastatur zum Einsatz. Deren Preise liegen dann aber auch im gehobenen Preisniveau um und über 1000 Euro. Und genau dieser Tablet-Typ, die sogenannten Computer-Tablets, ist derzeit besonders gefragt. „Das sind Geräte mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows 10, die wachsen gut zweistellig“, erklärt Rudolf Aunkofer vom Marktforscher GfK.

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Wer die Notebook-Funktionen nicht braucht, sondern einfach nur ein gutes, neues Tablet sucht, steht vor einem riesigen Angebot an Geräten und drei verschiedenen Betriebssystemen: Android von Google, iOS von Apple und Windows 10 von Microsoft. Wobei die größeren Tablets auch schon zum Arbeiten genutzt werden können, erklärt Alexander Spier vom „c't“-Fachmagazin. Für die gebe es oft auch Tastaturen sowie Office-Programme, deren Funktionsumfang meist nicht sehr groß ist, für viele Arbeiten aber ausreicht. Wer den vollen Funktionsumfang braucht, sollte zu einem Windows-10-Tablet greifen. Die Preise für höherwertige Geräte starten bei 600 Euro.
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Alltägliche Aufgaben erledigen alle drei gängigen Tablet-Betriebssysteme, sagt Sven Schulz. Windows-Geräte haben den Vorteil, dass normale Windows-Software installiert werden kann. Die App-Auswahl ist aber deutlich geringer als bei den beiden anderen Plattformen. Apple wiederum sei immer noch eine Welt für sich. „Die iPads sind zwar die teuerste Lösung, was die Bedienung angeht, aber auch die beste“, meint Schulz. Allerdings verwende Apple eigene Stecker - und man kann keine Speicherkarten in die iPads einsetzen. Bei Android gibt es die größte Geräteauswahl. Dafür kann es sein, dass sich die Bedienung je nach Hersteller unterscheidet - wenn aber überhaupt, dann nur leicht. Am besten überlegt man sich vorher genau, was das Gerät können sollte und liest dann Tests. Denn die Spannweite ist groß: Es gibt günstige Geräte, die man mit Speicherkarte aufrüsten kann, und teure, bei denen das nicht geht. Es gibt mäßige, aber auch Topbildschirme. Fest steht: Unter 100 Euro würden die Bildschirme oft sehr schlecht, warnt Alexander Spier.  
   
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