Alternative Browser : Support-Aus für Internet Explorer

internet explorer

Ältere Versionen werden ab heute von Microsoft nicht mehr aktualisiert. Nutzer müssen auf IE 11 umsteigen oder Alternativen nutzen.

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11. Januar 2016, 16:44 Uhr

Für betagte Versionen des Internet Explorers (IE) gibt es fortan keine Updates und Sicherheits-Patches mehr. Ab heute stellt Microsoft die Unterstützung für die Internet Explorer 8, 9 und 10 ein. Betroffen sind Nutzer von Windows 7, 8 und 8.1.

Lediglich unter Windows Vista wird der Internet Explorer 9 vorerst weiter mit Modernisierungen versorgt. Microsoft rät allen Nutzern dieser IE-Versionen, auf den IE 11 umzusteigen. Er kann über das Update-Center im Windows-Startmenü installiert oder die Microsoft Webseite heruntergeladen werden.

Das Support-Ende kann aber auch Gelegenheit sein, einer der zahlreichen Alternativen zum Internet Explorer eine Chance zu geben. Hier eine kleine Auswahl für Windowsnutzer:

Firefox: Der quelloffene Browser wird von der Mozilla-Stiftung entwickelt und vertrieben. Er ist kostenlos und lässt sich über zahlreiche Erweiterungen mit neuen Funktionen versorgen. Neuere Versionen verfügen über Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre.

Chrome: Der von Google entwickelte Browser wirbt mit schnellem Seitenaufbau und kann auch durch Erweiterungen um neue Funktionen ergänzt werden.

Opera: Der Browser aus Norwegen kommt mit Phishing-Schutz und Pop-Up-Blocker, BitTorrent-Unterstützung und Gestensteuerung per Maus. Opera ist leicht zu bedienen und kann auch als portable App für unterwegs heruntergeladen werden.

Pale Moon: Die Firefox-Variante konzentriert sich besonders auf Schnelligkeit und führt das alte Firefox-Design fort. Mit DuckDuckGo ist eine anonyme Suchmaschine das Standard-Recherchewerkzeug für Suchen im Netz.

Comodo Dragon: Hierbei handelt es sich um eine Variante des Chrome Browsers. Allerdings ohne dessen Angewohnheit, Daten an Google zu senden. Der Schutz der Privatsphäre steht im Vordergrund, außerdem gibt es Schutz vor Phishing und unsicheren Verbindungen.

SeaMonkey: Der Browser für Nutzer, die gern alles in einem haben, kommt zusätzlich mit E-Mail-Client, Kalender, Newsgroup-Reader, HTML-Editor und Adressbuch. Der SeaMonkey nutzt ebenfalls die Firefox-Technologie.

Vivaldi: Der bislang nur als Betaversion verfügbare Browser setzt auf Individualisierung. Nutzer können ihn den eigenen Vorlieben anpassen oder beinahe komplett mit der Tastatur steuern. Im Browser eingebaut sind ein E-Mail-Client und umfangreiche Notiz- und Bildschirmfotofunktionen.

Till Simon Nagel

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