Gamecheck : Staubtrockene Realität

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Welcher kleine Junge hat nicht irgendwann einmal mit einer Modelleisenbahn gespielt?

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21. Juni 2015, 21:12 Uhr

Das Spiel
Welcher kleine Junge hat nicht irgendwann einmal mit einer Modelleisenbahn gespielt? Das dachten sich wahrscheinlich auch die Entwickler „Trainz: A New Era“ und schenkten der Welt eine aktuelle Version der Simulation. N3V Games bietet sowohl für absolute Profis als auch für interessierte Neulinge eine grundsolide Nachbildung des Eisenbahneralltags. Der Schwierigkeitsgrad ist variabel. In der einfachsten Stufe beschränkt sich die Interaktion auf das Beachten grundlegender physikalischer Regeln mittels einiger weniger Instrumente, wahlweise können auch Weichen bedient werden. Allerdings ist es auch möglich, dermaßen an der Realismusschraube zu drehen, dass der Hobby-Lokführer wirklich jedes Element im Cockpit einer oft historischen Lokomotive im Auge behalten muss. Der Umfang der Verkaufsversion fällt gering aus: nur vier Strecken im englischssprachigen Ausland sind enthalten. Abhilfe schaffen die Modifikationen der Community, allerdings fallen für einen unbeschränkten Downloads dieser Erweiterungen zusätzliche Kosten an, möchte man nicht auf vorsintflutliche 10 kB/s gedrosselt sein. Für Käufer des 40 Euro teuren „Spiels“ eine völlig unverständliche Praxis. Grafisch macht „Trainz“ einen mittelmäßigen Eindruck. Abseits der schön gestalteten Züge wird dem Auge wenig geboten.

Das Fazit
Die Simulation stellt den realistischen Alltag von Lokführern dar, allerdings nur der reinen beruflichen Routine. Besondere Ereignisse finden nicht statt. Somit muss man schon Enthusiast sein, um sich nicht zwischen Anspruch oder Langeweile zu verlieren.

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