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Digital

18. Oktober 2017 | 22:12 Uhr

Gamecheck : Sport ist Mord

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Diesmal im Gamecheck: Blood Bowl 2

von
erstellt am 05.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Das Spiel

Es gibt unter den Gamern dieser Welt etliche Fans des Warhammer-Universums. Vornehmlich in den Vereinigten Staaten leben so einige Freunde des American Football. Und natürlich gibt es auch vor allem Heranwachsende, die von virtueller Brutalität gar nicht genug bekommen können. Das sind Gründe genug für den französischen Entwickler Cyanide Studios, diese Zielgruppen mit der zweiten Versoftung des Brettspieles „Blood Bowl“ zu beglücken. Und die macht durchaus Spaß! Acht Rassen treten gegeneinander an, um Touchdowns zu erzielen. Dass dabei sportliche Fairness etwas zu kurz kommt, deutet der Titel des Spiels schon zart an. Da wird geprügelt, getreten, verletzt und getötet. Im Vergleich zum Vorgänger aus dem Jahr 2009 hat sich vor allem grafisch einiges getan. Die Spiele sind nun detailliert animiert, allerdings ist die Benutzeroberfläche oft etwas unübersichtlich. Leider existiert auch keine deutsche Sprachausgabe der launigen Moderationen. Die Partien selbst punkten jedoch mit einer süchtig machenden Mischung aus Strategie, Taktik und Würfelglück. Mannschaft und Stadien lassen sich im Managementpart individuell gestalten und anpassen. Allerdings entpuppt sich der verglichen mit „Blood Bowl“ stark reduzierte Umfang des Games als enorme Euphoriebremse.

Das Fazit

Dieses Spiel ist pubertär. Es ist brutal und weist eine Fülle ärgerlicher Bugs auf, die schleunigst behoben werden sollten. Und dennoch: „Blood Bowl 2“ sorgt für gute Laune, vor allem in Multiplayer-Partien unter Angehörigen der eingangs erwähnten Zielgruppen.

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