Spiele-Messe Gamescom startet in Köln

Die größte europäische Computerspiele-Messe Gamescom ist am Mittwoch mit dem Fachbesucher- und Medientag zum ersten Mal in Köln gestartet. Die Anbieter präsentierenneue Spiele für PCs, Konsolen und Smartphones.

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19. August 2009, 03:40 Uhr

Köln (dpa) - Insgesamt zeigen in den Hallen rund 420 Aussteller ihre Produkte, knapp 150 Spiele-Premieren sind angekündigt. Zur offiziellen Eröffnung der Messe treten am Abend die Toten Hosen auf. Von Donnerstag an ist die Gamescom auch für das breite Publikum geöffnet. Die Veranstalter erwarten bis zum Sonntag mehr als 200 000 Besucher.

Sony senkte den Preis der Spielkonsole "Playstation 3"


Den inoffiziellen Startschuss für die Gamescom gab bereits am Dienstagabend der japanische Elektronik-Konzern Sony, der in Köln den Preis seiner Spielekonsole Playstation 3 senkte. Eine kleinere und sparsamere PS3-Version mit der Bezeichnung «Slim» werde im September für 300 Euro auf den Markt kommen, kündigte Sony an. In der Branche war bereits seit langem spekuliert worden, dass die Japaner ihre Playstation 3 billiger machen müssen, um den Absatz anzukurbeln. Derzeit läuft der japanische Hersteller Nintendo mit seiner rund 250 Euro teuren Wii der Konkurrenz davon. Möglicherweise wird nun auch Nintendo die Preise senken müssen, um das Absatztempo zu halten.

Die erfolgsverwöhnte Spiele-Industrie kann in der Wirtschaftskrise das rasante Wachstumstempo der vergangenen Jahr nicht halten. In diesem Jahr wird die Branche in Deutschland dem IT-Branchenverband Bitkom zufolge den Umsatz mit Konsolen und Spielen nur um ein Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro steigern können. 2008 hatte es noch ein Plus von 17 Prozent gegeben.

Die Gamescom war bislang unter dem Namen Games Convention in Leipzig veranstaltet worden. Anfang 2008 beschloss der BIU den Umzug der erfolgreichen Messe nach Köln, weil er dort größere Wachstumschancen sieht. In Leipzig treffen sich jetzt nur noch die Anbieter von Online-Spielen.

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