Ratgeber : Sonnenfinsternis richtig fotografieren

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18. März 2015, 20:37 Uhr

Ungeschützt sollten Fotografen die teilweise Sonnenfinsternis am Freitag, 20. März, auf keinen Fall ablichten. Das intensive Sonnenlicht kann nämlich zu Schäden an Kamera und Auge führen. Christian Gritzner vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt rät zu Sonnenfiltern. Diese sollten auf jeden Fall vor dem Objektiv angebracht werden und nicht auf dem Okkular - sonst drohen Schäden am Chip durch das stark gebündelte Sonnenlicht. Wichtig ist, nur für die Sonnenbeobachtung empfohlene Filter und Folienbausätze aus dem Fachhandel (ab 25 Euro) zu verwenden.

Für die Aufnahme sollte möglichst eine hohe Brennweite von mindestens 400 Millimetern (Kleinbild) genutzt werden. Für Bilder ohne Verwackler ist ein Stativ Pflicht. Sofern die Kamera manuelle Belichtung ermöglicht, empfiehlt sich eine niedrige ISO-Zahl. An die richtige Verschlusszeit müssen sich die Fotografen langsam herantasten.

Aber nicht mit jeder Kamera gelingen gute Bilder der Sonnenfinsternis. „Das Smartphone kann getrost in der Tasche bleiben“, heißt es beim Photoindustrie-Verband. Dem Telefon mangelt es nämlich am nötigen Zoom. Eine Superzoom-, System- oder Spiegelreflexkamera sollte es schon sein. Sonst erscheint die Sonne nur als kleiner Punkt auf dem Foto.

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