Mobile Kommunikation : So klappt es mit WhatsApp

Sie kommen ganz automatisch: Neue Funktionen oder Emojis stellt Whatsapp seinen Nutzern regelmäßig innerhalb eines Updates bereit.
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Sie kommen ganz automatisch: Neue Funktionen oder Emojis stellt Whatsapp seinen Nutzern regelmäßig innerhalb eines Updates bereit.

WhatsApp ist zweifelsohne der populärste kostenlose Messenger für Smartphones. Wir erleichtern Neulingen den Einstieg

svz.de von
24. Juni 2016, 21:00 Uhr

SMS sind out, Messenger sind in – und der wohl bekannteste von ihnen ist WhatsApp. Mehr als eine Milliarde Nutzer verzeichnet der Kurzmitteilungsdienst weltweit. Doch wie genau klappt es eigentlich mit der mobilen Kommunikation?

Der „WhatsApp Messenger“ lässt sich kostenlos über den jeweiligen App-Store herunterladen. Auf Smartphones mit Googles Android-System ist der „Play Store“, auf Apples iPhones der „App Store“ vorinstalliert. Beim Windows Phone nennt sich die Anwendung kurz „Store“. Für die Installation folgen Nutzer den Anweisungen Schritt für Schritt. Hierfür muss auch die Mobilnummer angegeben werden, der der WhatsApp- Account dann zugeordnet wird. Um die Telefonnummer zu bestätigen, bekommt der WhatsApp- Neuling eine SMS mit einem Sicherheitscode auf sein Telefon, der an entsprechender Stelle im Anmeldeprozess einzutragen ist. Während des gesamten Prozesses und für die spätere Nutzung ist es erforderlich, dass das Smartphone mit dem WLAN oder mit mobilem Internet verbunden ist.


Nicht auf allen Mobilgeräten ist eine Nutzung möglich. Unterstützt werden Apples iPhone (iOS 7 oder neuer) und Geräte mit Googles Betriebssystem Android (ab Version 2.1). Ende 2016 stellt WhatsApp allerdings den Support für die Systeme Android 2.1 und 2.2 ein.

Auch für Windows Phones wird es eng: Noch bis zum 1. Juli lässt sich zwar ein WhatsApp-Account auf einem Windows Phone 7 erstellen oder auf ein solches übertragen, nach diesem Datum ist dafür mindestens OS 8 erforderlich. Für noch rechtzeitig auf Geräten mit OS 7 erstellte Accounts währt der Spaß nicht lange: Ab Ende 2016 stellt WhatsApp ebenfalls den Support für Windows Phone 7 ein.

Nutzer von Blackberry sowie Nokia S40 und Nokia S60 können ebenfalls nur noch bis Ende 2016 per WhatsApp kommunizieren. Auf www.whatsapp.com/faq ist eine Liste geführt, welche anderen Nokia-Geräte weiter unterstützt werden.

Auf iPods und iPads läuft WhatsApp aktuell nicht, ein Umdenken in der Hinsicht sei nicht in Planung, heißt es. Nach Angaben auf der offiziellen Webseite unterstütze man außerdem „zur Zeit offiziell keine Tablet-PCs oder reine WLAN-Geräte“. In der Praxis sieht das – zumindest für einige Tablets mit Android – anders aus.

WhatsApp ist grundsätzlich an die Telefonnummer gekoppelt. Sind die Zweitgeräte mit dem Messenger kompatibel (s.o.), so lässt sich durch eine zweite Sim-Karte mit derselben Nummer oder das Einsetzen der Karte in ein anderes Gerät der Messenger auch dort nutzen. Dafür muss die App allerdings auch auf dem neuen Gerät installiert werden, obwohl der Account bereits besteht.

Neue Telefonbucheinträge erscheinen nicht automatisch auch in den WhatsApp-Kontakten. Hierzu muss die Liste innerhalb der App aktualisiert werden: Das geht über den Reiter Kontakte – Menü – aktualisieren. Voraussetzung ist, dass auch der andere WhatsApp nutzt.


Diese erscheinen nicht automatisch. Hierzu muss das neueste WhatsApp-Update im jeweiligen App-Store heruntergeladen werden. In der Regel bietet WhatsApp Updates automatisch an oder man kann direkt auf der Hersteller-Seite das neue Update herunterladen. Dafür muss im Vorfeld unter den Sicherheits-Einstellungen die Installation aus fremden Quellen zugelassen werden. Diese Option sollte danach aber wieder rückgängig gemacht werden.

Anja Christiansen

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