zur Navigation springen

Gamecheck: Bulletstorm - Full Clip Edition : Sinnbefreites Geballer

vom
Aus der Onlineredaktion

Nach Aufhebung der sechsjährigen Indizierung hat GearBox die Gelegenheit genutzt und den Shooter Bulletstorm als Full Clip Edition herausgebracht

von
erstellt am 14.Aug.2017 | 08:00 Uhr

Das Spiel

Nach Aufhebung der sechsjährigen Indizierung hat GearBox die Gelegenheit genutzt und den Shooter Bulletstorm als Full Clip Edition herausgebracht. Dabei wurde am grundlegenden Spielverlauf wenig geändert, es bleibt ein wunderbar geradliniger Shooter, der auch 2017 noch eine Menge Spaß macht und sich wohltuend von den vielen Open-World-Spielen abhebt. Es sind keine riesigen Welten zu erkunden und diverse nutzlose Artefakte einzusammeln. Dafür hat man die Möglichkeit, besonders nervende Werberoboter zu zerstören und dafür sogar belohnt zu werden. Auch wer Fahrstuhlköpfe gerne mit einem Faustschlag bedient, dürfte seine helle Freude haben. Der schräge Humor und das Bewertungssystem, das auf besonders kreative Tötungen basiert, wissen zu fesseln. Als besonderer Bonus ist es möglich, die Solokampagne auch als Duke Nukem zu spielen. Auf den Verlauf hat dies allerdings keinen Einfluss. Ebenso dürfte die Spielfigur nur etwas betagteren Gamern bekannt sein. Zu hoffen bleibt, dass der Restart Anlass genug für GearBox ist, die Geschichte mit Bulletstorm 2 weiterzuführen. Zeit genug hatte das Entwicklerteam ja. Dann wäre auch eine neue Gameengine fällig, da man Bulletstorm sehr deutlich das Alter ansieht. Immerhin läuft es so auch auf älteren Rechnern flüssig.

Das Fazit

Bulletstorm ist weder ein Spiel für Feingeister noch für Knobler, sondern bietet ganz old-school geradliniges Geballer ohne Sinn und Verstand. Es reduziert die Action auf den reinen Selbstzweck und ehrlich, das ist zur Abwechslung auch mal ganz nett.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen