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Gamecheck: „MotoGP 14“ : Schwacher Einstieg in die Next-Gen-Welt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 18.Aug.2014 | 19:09 Uhr

Das Spiel

Wie schön könnte die Motorsportwelt auf der PS4 sein: Mit MotoGP 14 schafft es die erste Zweirad-Rennsimulation auf die Next-Gen Konsole, doch statt fein detaillierten Motorrädern und einer realistisch agierenden KI, bleibt der neue Ableger dem Ruf der Milestone-Serie treu und setzt weiter auf die gewohnt biedere Simulation ohne große Macken, aber eben auch ohne Highlights. Dazu gibt sich der optische Rest weiterhin so abgedroschen wie vor einem Jahr, und das trotz besserer Hardware und laut Entwicklern neuer Grafikengine. Zwar bekommt man ohne Fahrhilfen ein anspruchsvolles Renngefühl geboten, das viel Feingefühl im Umgang mit Gas und Bremse verlangt, doch schade nur, dass hier zu wenig Dynamik vorhanden ist, sich die Strecken über die Zeit immer gleich anfühlen und man kaum noch Überraschungen erlebt. Details abseits der Ideallinie sucht man genauso vergebens, wie mitreißende Wiederholungen und kurze Ladezeiten. Trotz neuer Konsolengeneration, optisch ist leider deutlich mehr PS3 als PS4 zu sehen. Positiv hierbei: Wie schon vor einem Jahr dröhnen auch im aktuellen MotoGP die 250, 600 und 800 ccm Motoren absolut satt und realistisch aus den Lautsprechern.

Das Fazit


Keine Änderungen am Gameplay, nur winzige Spielmodi-Erweiterungen und eine Technik, die nur wenig Next-Gen bietet. Letzteres ist dann auch das Hauptärgernis, denn optisch erwartet man auf den neuen Konsolen deutlich mehr. Trotzdem macht der Titel auch Spaß.






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