Gamecheck : Schrauberträume

 

 

Der Auto-Werkstatt-Simulator ist der real gewordene Traum vieler Autonarren.

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24. August 2015, 08:00 Uhr

Das Spiel: Panik macht sich breit. Das Chaos ist perfekt. Welcher Autofahrer kennt nicht das Drama, wenn das der Deutschen liebstes Kind so seine Gebrechen hat und der Gang zur Werkstatt ansteht? Der Wagen lenkt nicht mehr richtig? Der Motor macht komische Geräusche? Zeit für den großen Auftritt des Halbgottes in Latzhose - und das sind im Auto-Werkstatt-Simulator Sie. Zwar fehlt im Spiel die witzigste Komponente des Berufs , das Kundengespräch, allerdings bietet die Simulation sonst alles, was das Schrauberherz höher schlagen lässt. Wie im wahren Leben ist für den Erfolg die Präzision der Diagnose entscheidend. Stellt das Zerlegen der Boliden dank vielfältiger Hilfsfunktionen kaum eine Herausforderung dar, so werden mit fortschreitender Spieldauer die Anforderungen kontinuierlich höher, weil die Fehlermeldungen immer vager ausfallen. Hier helfen ein gutes Gespür und zunehmend komplexe Diagnosetools, die nach und nach freigeschaltet werden. Auch Probefahrten in den liebevoll gestalteten Repliken echter Autos sind möglich. Zwar gibt es kein grafisches Schadensmodell, aber das Fahrgefühl unterscheidet sich wirklich je nach Macke des Wagens. Später dürfen Sie einen Parkplatz kaufen, Fahrzeuge erstehen und sie liebevoll restaurieren. Kurz: die Simulation ist der real gewordene Traum vieler Autonarren.

Das Fazit:
Der „Auto-Werkstatt-Simulator“ ist ein gelungenes Spiel. Investiert man etwas Zeit in das Game, lernen auch Laien ihren fahrbaren Untersatz besser kennen. Ein Wissen, das sich beim nächsten Pflichtbesuch in der Werkstatt als wertvoll erweisen könnte.

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