Gamecheck: Cities Skylines : Schöner Wohnen

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26. Juli 2015, 21:00 Uhr

Als das erste „SimCity“ 1989 erschien, galt das Spiel als Urvater der Städtebausimulationen. Seitdem haben die Nachfolger der Serie dieses Genre maßgeblich geprägt, kein weiteres Game schaffte es, an Qualität und Erfolg der „SimCity“-Teile heranzureichen. Mit „SimCity 4: Deluxe Edition“ im Jahr 2005 war jedoch der Zenit erreicht und es folgte ein Niedergang der Marke. Mit „Cities Skylines“ ist nun endlich nach zehn Jahren ein würdiger Nachfolger erschienen. In altbewährter Manier erschaffen wir eine neue Stadt und entwickeln sie im besten Fall zu einer florierenden Millionen-Metropole. Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete werden erschaffen, die nach Anschluss an Stromversorgung und (Ab-) Wassernetz nach und nach aufblühen. Mit wachsender Population entwickelt sich der Verkehr zum Kernproblem unserer Planung. Da jeder einzelne Einwohner detailliert simuliert wird, müssen Arbeitswege optimiert, Freizeitmöglichkeiten geschaffen und der Schutz der Bürger gewährleistet werden. Die Menüführung ist gelungen und übersichtlich. Obwohl es keinen einstellbaren Schwierigkeitsgrad gibt, wird das Spiel zu keinem Zeitpunkt unübersichtlich, da sich Gestaltungsmöglichkeiten mit dem Städtewachstum nach und nach freischalten. Mit dem Update 1.1 haben nun auch Tunnel Einzug gehalten.

Das Fazit

„Cities Skylines“ ist die beste Städtebausimulation seit Jahren und beerbt somit die „SimCity“-Reihe. Das ist durchaus wörtlich zu verstehen, denn der „SimCity“-Entwickler Maxis wurde just in der Woche zu Grabe getragen, als „Cities Skylines“ erschien.

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