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Digital

24. November 2017 | 16:14 Uhr

Gamecheck : Schön schwer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 22.Dez.2014 | 21:55 Uhr

Das Spiel

Das Action-Rollenspiel “Lords of the Fallen“ des deutschen Entwicklers Deck 13 lebt von seiner phantastisch düsteren Atmosphäre. Wenn Ex-Häftling Harkyn sich herrlich animierten dämonischen Widerborsten stellt, gefriert dem geneigten Gamer gern das Blut in den Adern.

Doch leider können einige andere Faktoren dieses hohe Niveau nicht halten. Die Story unterhält nicht wirklich, zu selten berührt uns das Geschehen. Hinzu kommt das ungenügende Balancing der Gegnerhorden, der Schwierigkeitsgrad schwankt in unseren Augen zu extrem. Mal schnetzeln wir uns durch Fallobst, dann wieder scheitern wir unzählige Male an einem Zwischenboss.

Dabei ist der hohe Anspruch durchaus gewollt. Nicht ohne Grund wird “Lords of the Fallen“ oft mit dem Übervater des virtuellen Bildschirmtodes “Dark Souls“ verglichen. Im Vergleich zum japanischen Vorbild gelingt hier jedoch die Steuerung mit Tastatur und Maus tadellos. Auch die Kameraführung während der Kämpfe bietet kein Anlass zum Tadel.

Dass allerdings die drei auswählbaren Magie-Schulen zwischen sinnlos und übermächtig schwanken schon. Hier hätte ein wenig mehr Feinschliff gut getan. Allerdings besteht die Hoffnung, dass die Entwickler dieses Manko noch mit einem Patch beheben. Verdient hätte es das Game.

Das Fazit

“Lords of the Fallen“ besticht durch seine famose Grafik, die für eine wohlige Gänesehaut-Stimmung sorgt. Leider bleibt bei aller optischer Pracht die Handlung des Action-RPG’s ein wenig auf der Strecke. Spaß macht das Spiel trotzdem.

 

 

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