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Digital

15. Dezember 2017 | 20:39 Uhr

Computer : Schnäppchen mit Fallstricken

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 15.Sep.2014 | 14:03 Uhr

Wer einen neuen PC für wenig Geld sucht, findet im Netz Angebote zahlreicher Dienstleister, die sich auf den Verkauf abgeschriebener Büro-PCs spezialisiert haben. Die Geräte haben im Vergleich zu einem neu hergestellten PC nicht nur eine bessere Öko-Bilanz, sondern sind inklusive Betriebssystem oft auch für deutlich unter 200 Euro zu bekommen, berichtet die Zeitschrift „c't“ (Ausgabe 20/14). Allerdings gehe der Energiebedarf betagter PCs meist deutlich über den moderner Systeme hinaus.

Von Geräten mit Windows XP sollte man in jedem Fall die Finger lassen, weil Microsoft dafür keine Sicherheitsupdates mehr liefert, warnen die Experten. Einen Bogen machen Käufer besser auch um sogenannte Workstations: Sie sind oft energiehungrig und laut. Außerdem benötigen sie für ihre Komponenten Spezialtreiber. Und man sollte wissen, dass der Verkäufer anders als bei Neuware nur zwölf statt 24 Monate für Mängel an dem gebrauchten Rechner geradestehen muss.

Auch wenn die gebrauchten Business-Rechner meist einwandfrei funktionieren, sollte jedem klar sein, dass sie oft ohne jegliches Zubehör ausgeliefert werden. Eine gut gefüllte Kabelkiste daheim ist also hilfreich.

Natürlich darf man bei einem etwa vier Jahre alten Rechner auch nicht auf moderne Schnittstellen wie USB 3.0 zählen. Vielmehr muss man mit einer veralteten Grafik ohne HD-Videobeschleunigung rechnen, die beim Anschauen hochauflösender Videos oder Filme mitunter viel Strom verprasst. Beim betriebssystemseitigen Aufrüsten ist oft bei Windows 7 Schluss, weil es für neuere Versionen mitunter keine passenden Grafiktreiber mehr gibt. Und wer einen Rechner mit altem Intel-Core-2-Prozessor mit dem Ziel ins Auge gefasst hat, diesem mehr RAM zur Leistungssteuerung zu verpassen, sollte berücksichtigen, dass der dafür den inzwischen teuren DDR2-Speicher benötigt.

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