Gamecheck: „Thief“ : Schleichen wie früher

thief
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svz.de von
23. März 2014, 18:30 Uhr

Knapp zehn Jahre war er untergetaucht: Garrett, der in dunkles Leder gekleidete Meisterdieb mit Augenimplantat, der zur Sicherung seines Unterhalts diverse Raubzüge unternimmt. In seinem neuen Schleich-Abenteuer „Thief“ haucht ihm Eidos Montreal neues Leben ein. Im nun runderneuerten, mächtig aufpolierten vierten Ableger sollen die besten Elemente der PC-Vorgänger vereint werden und erstmals auch auf Konsole heimisch werden. Besonderes hierbei: Alles geschieht aus der Ego-Perspektive, wodurch der Spieler tiefer in das Geschehen eintauchen kann. Ein Spiel, bei dem man in einer relativ offenen Spielwelt in Häuser einsteigen kann, Schlösser knacken muss, geheime Schalter und Gänge sucht und seinen Beutezug durch die Stadt mit Hilfe von den verschiedensten Hilfsmitteln vollführen kann. Die Nebenmissionen und der Herausforderungsmodus führen gut vom linearen Ablauf weg und sorgen für ein wenig mehr Spannung. Auch optisch gesehen wirkt die Umgebung mit ihrer düsteren Atmosphäre im Stile einer englischen Stadt aus längst vergangenen Tagen ganz ansprechend. Bis hierhin passt das auch alles: Doch durch kleine Grafikfehler und der meist schlechten Synchronisation ist es derzeit nicht eines der besten Erlebnisse für die Next-Gen-Konsolen.

Das Fazit

Alles in allem arbeiten Atmosphäre und Gameplay gut zusammen. Das Spiel geht leicht von der Hand,  aber der Geschichte fehlen die Höhepunkte und die Levels sind kleinteilig.  Leider werfen Grafik und Sound einen negativen Schatten. Es hätte so schön sein können!



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