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Gamecheck: Dragonball Xenoverse : Saiyajin Marke Eigenbau

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 26.Mai.2015 | 07:21 Uhr

In „Dragonball Xenoverse“, dem neuen Ableger der berühmten Manga- und Anime-Reihe von „Dragonball“, greift eine Gruppe von Bösewichten in den Lauf der Geschichte ein, um maßgebliche Geschehnisse zu verändern. Die Folge: Chaos pur. Da kommen wir ins Spiel. Unsere Aufgabe ist es, sich in die Vergangenheit zu begeben und die fiesen Pläne zu durchkreuzen. Neu hierfür ist der eigene Charakter, den man zu Beginn in einem Editor erstellt – je nach Wunsch männlich oder weiblich, sowie nach und nach aufrüstet. So kommen zu der Beat ’em up Komponente noch einige Rollenspielelemente hinzu. Allzu umfangreich ist der Figuren-Editor jedoch nicht. Wer schon einen Ableger der Dragonball-Reihe gespielt hat, wird sich sofort wohlfühlen, denn bis auf die Spezialmoves basiert das Kampfsystem auf das der Vorgänger. Die 3D-Umgebung ist wie immer sehr groß und nah an den Stil der TV-Serie angelehnt. Leider sind die Kampf-Arenen immer noch nicht zerstörbar. Im Spiel müsst ihr Haupt- und Nebenmissionen bzw. Parallel Quests erfüllen. Durch diese werden neue Fähigkeiten und Ausrüstungsgegenstände für euren Charakter freigeschaltet. Der Soundtrack und die Atmosphäre passen gut zum Spiel. Die Basis stimmt also, darüber hinaus hat Bandai Namco aber zu wenig Aufwand ins Spiel gesteckt: Viele Kämpfe gestalten sich zäh oder deutlich zu einfach – vor allem, wenn ihr sie kooperativ angeht. Hinzu kommt die mangelnde technische Umsetzung der Anime-Prügelei. Abseits einiger schönen Texturen sieht selbst die Next-Gen-Version höchst durchschnittlich und altbacken aus. Viel Luft nach oben also für den nächsten Ableger.

 

Das Fazit

„Dragonball Xenoverse“ ist für Liebhaber der Serie gut umgesetzt. Leider bauen die Entwickler zu sehr auf Altbekanntes mit technischen Schwächen, können damit aber immerhin noch solide unterhalten.

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