Gamecheck: Prey : Retro im Weltall

81aeifdnq6l
1 von 2

Mit „Prey“ liefert Bethesda Softworks ein Actionadventure für Solospieler ab, das an Klassiker wie System Shock erinnert.

von
29. Mai 2017, 08:00 Uhr

Das Spiel

Wer als Spieler nicht an massiven Multiplayer-Online-Schlachten Gefallen fand, der hatte es in den letzten Jahren schwer. Mit „Prey“ liefert Bethesda Softworks ein Actionadventure für Solospieler ab, das an Klassiker wie System Shock erinnert. An Bord der Raumstation Talos 1 nimmt der wahlweise männliche oder weibliche Protagonist den Kampf gegen Aliens mit der Bezeichnung Typhons auf. Dabei wird er in eine spannende Geschichte mit vielen Nebenaufgaben verwickelt. Zahlreiche Interaktionsmöglichkeiten eröffnen unterschiedliche Vorgehensweisen zur Lösung eines Problems. Dabei spielt auch eine Rolle, wie die Fähigkeiten des Charakters weiterentwickelt werden. Mit bahnbrechenden spielerischen Innovationen wartet „Prey“ allerdings nicht auf. Es werden Schlösser und Computer mit Minispielchen gehackt, Stromversorgungen hergestellt, Dinge repariert und praktisch alles eingesammelt, was sich einsacken lässt. Diese Rohstoffe dienen dann zur Herstellung von Munition, Medipacks und allem, was man auf einer mit Aliens verseuchten Raumstation so braucht. Die Action kommt auch nicht zu kurz, da die Typhons auch in schon erkundeten Gebieten wieder auftauchen. Somit wird das Durchstreifen der als Open World angelegten Spielumgebung nicht langweilig, zumal es auch viel zu Lesen gibt über die Geschichte der Parallelwelt in „Prey“.

Das Fazit

Ein anspruchsvolles, unterhaltsames Actionadventure für Solospieler. Fans von „System Shock“ oder der „Bioshock“-Reihe kommen voll auf ihre Kosten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen