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Gamecheck - Dragon Age Inquisition : Perfektion fast erreicht

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 15.Dez.2014 | 23:24 Uhr

Die Erwartungen an “Dragon Age 3“ waren riesig: Während der erste Teil der Serie einen Meilenstein im Genre der Action-Rollenspiele darstellte, enttäuschte der Nachfolger Fans und Kritiker gleichermaßen. Hersteller Bioware versprach für “Inquisition“ wieder mehr Story-Tiefgang, spielerische Freiheit und eine stärkere Fokussierung auf den PC-Markt. Gelungen ist das nur teilweise. Und doch: Inquisition ist ein grandioses Game geworden. Die Grafik sorgt für Begeisterung, die Spielwelt ist riesig und voller Nebenquests. Das Kampfsystem ist dynamisch und fordernd, die Interaktion mit den Begleitern wie gewohnt ein Highlight. Das neue Dragon Age ist eins dieser wenigen Spiele, bei denen man sich bremst, nicht nur stur der Hauptstory folgt, sondern jeden virtuellen Stein umdreht, jeden Dialog am liebsten öfter durchgeht, nur um nichts zu verpassen. Ein Indiz dafür, dass “Inquisition“ ein wirklich großes Spiel ist. Und doch gibt es Kritikpunkte: Leider merkt man zu jedem Zeitpunkt, dass das Game parallel auch für die Konsolen entwickelt wurde. Sowohl bei der Steuerung als auch in den Menüs finden sich ärgerliche Zugeständnisse an deren Controller. Die im ersten Teil beliebte Taktikansicht ist sogar völlig unspielbar. Hier hätte etws mehr Feinschliff gut getan.

Das Fazit

“Dragon Age: Inquisition“ hätte das perfekte Action-Rollenspiel sein können. Es ist riesig, wunderschön und bietet großartige Geschichten. Leider hat es Bioware nicht geschafft, dem Game eine PC-geeignete Steuerung zu spendieren.

 

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