Gamecheck : Optisch eher mäh!

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Der Landwirtschafts-Symulator macht Spaß, viel Neues gibt es aber nicht.

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03. August 2015, 09:00 Uhr

Das Spiel
Knapp ein halbes Jahr nach PC-Release erschien im Mai der „Landwirtschafts-Simulator 15“ auch für die Konsolen. Den Kern des Spiels bilden wie gewohnt die Bewirtschaftung von Feldern und den Ausbau des eigenen Bauernhofs. Mit dem Verkauf der Ernte verdient der Spieler sein Geld und kann dieses dann in neue Gerätschaften, Fahrzeuge und Felder investieren. Eine wirkliche Story gibt es nicht. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn der Feldbau birgt immenses Suchtpotenzial. Neben dem klassischen Ackerbau kann auf Wunsch auch Forstwirtschaft betrieben werden. Die wird dem Spieler, anders als am PC, in einem Tutorial nähergebracht. Hier gilt es, Bäume zu fällen, den Stamm zu zerstückeln und die Ware abzutransportieren. Nicht besonders anspruchsvoll, aber es lockert den Bauernalltag angenehm auf. Das Spiel bietet einen Fuhrpark mit mehr als 100 Nutzfahrzeugen. Diese sind schick modelliert und zaubern im Zusammenspiel mit einigen hübschen Wettereffekten eine stimmige ländliche Atmosphäre. Abseits der Fahrzeuge wirkt die Spielwelt leider sehr leblos. Die Steuerung ist solide umgesetzt, allerdings sind die fummeligen Tastenkombinationen beim Bedienen der Maschinen äußerst nervig. Ein Mehrspieler-Modus ist zwar vorhanden, allerdings bietet dieser wenig Abwechslung.

Das Fazit
Das Gameplay rund ums Pflügen, Säen und Ernten macht wie gewohnt viel Spaß. Jedoch bringt die Simulation, im Vergleich zum Vorgänger, keine großen Neuerungen mit sich. Auch die Optik hängt weit hinterher. Liebe Entwickler, da besteht Verbesserungsbedarf!

 

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