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Gamecheck: Pillars of Eternity : Old School, Baby!

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 11.Mai.2015 | 07:32 Uhr

Sie sind es leid, ihre Grafikkarte mit Super-3D-Berechnungen zu quälen? Rollenspiele mit nur einer Perspektive finden Sie völlig ausreichend? Und glücklich werden Sie erst recht, wenn Ihnen knackschwere Kämpfe, Aufgaben ohne Marker und komplizierte Charaktererstellung gefallen? Dann sind Sie bei Pillars of Eternity genau richtig. Und Sie wären nicht allein: Etwa 77.000 Menschen haben als Kickstarter die Firma Obsidian Entertainment unterstützt, dieses klassische Rollenspiel in der Tradition der „Baldur’s Gate“-Reihe zu entwickeln. Pillars of Eternity setzt auf bekannte Elemente und bewährte Optik, um eine spannende Geschichte über einen Protagonisten zu erzählen, der um sein Seelenheil kämpft. Es gibt viel zu lesen und selbstverständlich eine Vielzahl von Gegnern zu besiegen. Dabei hilft eine Haudrauf-Taktik in der Regel nicht. Es ist notwendig, die Fähigkeiten seiner bis zu sechs Mitglieder umfassenden Abenteurerschar wohlüberlegt einzusetzen. Genau diese Talente spielen auch in den zahlreichen Dialogen eine große Rolle, ermöglichen sie doch zusätzliche Dialogoptionen und somit alternative Gesprächsverläufe. Diese haben in gewissem Umfang Einfluss auf die Spielhandlung und manchmal auch auf den Ausgang einer Aufgabe. Dies wiederum ist nicht ganz unwichtig, weil es nur für das Lösen von Aufgaben wirkliche Erfahrungspunkte gibt. Bei Kämpfen gibt es in der Regel keine, mit denen Sie Ihren Charakter verbessern können.

Das Fazit
Pillars of Eternity richtet sich an erfahrene (Rollen-)Spieler und bietet Ihnen eine Menge Spielspaß.

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