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Gamecheck: Goat Simulator : Ohne Sinn und Verstand

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 22.Feb.2015 | 20:29 Uhr

Der Ziegen-Simulator ist so bizarr, dass man nicht weiß, ob man sich verwundert die Augen reiben, ihn angewidert in die Ecke schmeißen oder aber damit wiehernd einfach nur seinen Spaß haben soll. Wir entscheiden uns für Letzteres. Nun, in diesem Epos lenken wir die Geschicke einer – große Überraschung – Ziege. Aber wer nun an gemütliches Grasen auf verträumten Bergwiesen denkt, irrt gewaltig. Denn diese Ziege ist auf Krawall gebürstet. In einer Vorstadt läuft sie Amok. Nahezu alle Objekte in dieser Umgebung laden zum Interagieren ein: Das Trampolin im Schwimmbecken, das Motorboot am Strand, der Basketball vor dem Fußballtor, Phantasiebegabte werden ahnen, was unser Protagonist mit seinen „Waffen“, dem Kopfstoß und seiner klebrigen Zunge, alles anstellen kann. Auch wenn wir durch die Welt wandern, unter einer Kuhherde Angst und Schrecken verbreiten oder Bullenreiten können, die meiste Wonne bereitet es doch, Chaos unter Mensch und Material zu hinterlassen. Je stilvoller dies geschieht, desto ausgiebiger belohnt uns das Spiel mit Punkten und Erfolgen. Wenn es dann noch Extras wie aufschnallbare Kanonen, Fahrräder oder absurde Antennen für unsere Terrorziege auszurüsten gibt, sollte jedermann klar sein, auf welchem Niveau der schwedische „Goat Simulator“ abläuft.

Das Fazit

Dieses Spiel nimmt sich zu keinem Zeitpunkt ernst. Im Gegenteil, je bescheuerter eine Idee war, desto hingebungsvoller wurde sie offenbar umgesetzt. Technisch macht es dabei sogar eine anständige Figur. Somit wird „Goat Simulator“ zum perfekten Partyspiel.

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