Gamecheck: Mirror's Edge: Catalyst : Nicht stehen bleiben

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01. August 2016, 09:00 Uhr

Knapp acht Jahre ist es schon her, dass Freerunnerin Faith im ersten „Mirror’s Edge“ ihre Parkour-Künste unter Beweis stellen konnte. Im Nachfolger „Catalyst“ schlüpft sie wieder in ihre roten Schuhe und kämpft für die Freiheit der Stadt Glass. Hierzu müssen sich Spieler geschickt und möglichst schnell durch die futuristische Stadt schlängeln und feindlichen Armen ausweichen. Sprünge, Schwünge und Wandläufe müssen gut getimt und ausgeführt sein, um den gewaltbereiten Verfolgern zu entkommen. Diese können zur Not auch per Nahkampf ausgeschaltet werden. Die Kämpfe sind allerdings eher Nebensache, runden das Spiel aber angenehm ab. Technisch gesehen macht das zweite „Mirror’s Edge“ einen sehr guten Eindruck. Alles läuft flüssig und wirkt detailliert. Auch der Sound passt wie die Faust aufs Auge. Das virtuelle Körpergefühl fühlt sich klasse an und die Ego-Perspektive macht die Parkour-Simulation nahezu perfekt. Die Steuerung ist durchaus komplex und fordernd, bietet nach Eingewöhnung aber eine ordentliche Portion Unterhaltung. Für alle Aktivitäten im Spiel gibt es nun Erfahrungspunkte, die in neue Fähigkeiten investiert werden können. Abseits der Hauptmissionen ist die offene Spielwelt gespickt mit vielen Zusatzaufgaben und Sammelgegenständen.

Das Fazit

„Mirros’s Edge: Catalyst“ ist eine gelungene Fortsetzung, die das freie Klettern in eine schicke, offene Spielwelt überträgt. Technisch ist das Spiel nicht auf dem Stand der heutigen Zeit, stilistisch aber noch immer besonders. Es hebt sich von der Masse ab und macht Spaß!

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