Gamecheck : Nicht den Faden verlieren!

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Wir testen Spiel für Sie. Heute: „Unravel“

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08. März 2016, 10:00 Uhr

Das Spiel

Mit „Unravel“ hat Electronic Arts ein stimmungsvolles Jump&Run auf den Markt gebracht, in dem der Spieler in die Rolle von Yarny schlüpft, einem lebendig gewordenen Garnfaden. Dessen Aufgabe besteht darin, einer alten Dame zu zeigen, dass sie ein ereignisreiches und erfülltes Leben hatte. Auf seiner Reise durch die atemberaubenden Landschaften Nordskandinaviens muss der wollige Protagonist eine Vielzahl von Hindernissen überwinden. Dafür muss der Spieler den kleinen Kerl über Schluchten schwingen, Gegenstände bewegen oder seinen roten Faden auf kreative Weise einsetzen. Aber Vorsicht! Da Yarny Schritt für Schritt ein wenig seines Materials verliert, muss Nachschub her, um weiterlaufen zu können. Die größte Stärke des Spiels liegt bei der 2D-Optik. Diese lässt, in Zusammenspiel mit grandiosen Lichteffekten, visuellen Spielereien, feine Animationen und einer passenden Akustik, das Gamerherz höherschlagen. Leichte Schwächen gibt es allerdings bei der Steuerung, die etwas schwammig wirkt und in einigen Passagen zu Wut-Attacken führt. Auch beim Speichern gibt es einen Minuspunkt. Denn das freie Speichern ist schlichtweg nicht möglich. Ebenso ist das Passieren von Rücksetzpunkten nicht zu erkennen.

Das Fazit

Yarnys abenteuerliche Suche nach Erinnerungen überrascht mit einem cleveren Rätseldesign und einer stimmungsvollen Kulisse. Auch wenn es kleinere Frustmomente gibt, so ist „Unravel“ ein sympatischer Puzzle-Plattformer.

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