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Vernetzte Apparate gefragt : Neuheiten der Photokina-Messe

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kompaktkameras wie auch Systemkameras mit hoher Qualität zunehmend auf dem Vormarsch

svz.de von
erstellt am 18.Sep.2014 | 22:20 Uhr

Die Tage der günstigen Kompaktknipse sind gezählt.

Wird heute neben dem Smartphone noch eine Kamera angeschafft, dann tendenziell eine hochwertige oder eine mit speziellen Funktionen. Dem tragen die Hersteller auf der Photokina in Köln (bis 21. September) mit vielen neuen Edelkompakten und Systemkameras Rechnung, die mit großen Bildsensoren auftrumpfen. Immer öfter stehen auch flexible Displays zur Selfie-Bildkontrolle oder WLAN auf den Ausstattungslisten. Die Neuheiten im Überblick: KOMPAKTE MIT ZOOM: Bei vielen Neuvorstellungen handelt es sich um schnelle Premiumkompakte mit großem Sensor, wertigen Gehäusen und lichtstarken Objektiven. Mit der G7 X, in der ein mit 20 Megapixeln (MP) auflösender Ein-Zoll-Sensor (13,2 mal 8,8 Millimeter) arbeitet, tritt Canon in Konkurrenz zu der RX100-Serie von Sony. Die G7 X mit Vierfach-Zoomobjektiv (f1,8-2,8) steckt in einem Metallgehäuse und ist mit WLAN, NFC und einem für Selfies nach oben klappbaren Display ausgestattet. Sie ist ab Oktober für 649 Euro verfügbar. Auch Panasonic setzt in der Smart Camera CM1 auf einen Ein-Zoll-Sensor mit 20 MP. Allerdings handelt es sich bei dem Gerät um einen Hybriden aus Edelkompakter und Smartphone mit Android-Betriebssystem (Kitkat) und 4,7 Zoll großem Full-HD-Display.

Das Vierkern-Smartphone mit aufgesetzter Festbrennweiten-Optik (f2,8/28mm) bietet neben LTE, WLAN, Bluetooth und NFC auch die Möglichkeit, Fotos im RAW-Format und 4K-Videos aufzunehmen. Die CM1 ist ab November für 899 Euro zu haben. Fujifilm hat mit der X30 die Nachfolgerin der X20 im Messegepäck und setzt weiter auf den 2/3 Zoll (8,8 mal 6,6 Millimeter) großen X-Trans-Sensor und die Vierfach-Zoom-Optik (f2,0-2,8). Neu sind etwa der hochauflösende elektronische Sucher, ein Objektivring zur Steuerung und ein Klappdisplay. Im silbernen oder schwarzen Retro-Design soll die X30 ab Oktober für 549 Euro erhältlich sein. Edel gibt sich Nikons Coolpix S6900: Mit eingebautem Ständer und flexiblem Display sind Selfies samt Bildkontrolle sowohl im Quer- als auch im Hochformat möglich. Auch WLAN und NFC hat die 249 Euro teure Kamera mit 1/2,3 Zoll kleinem Sensor (16 MP), die Mitte Oktober kommt. KOMPAKTE OHNE ZOOM: Extravagant kommt die auf Weitwinkelfotografie ausgelegte Sigma dp1 Quattro mit in ihrem langgezogenem Gehäuse aus Magnesiumlegierung daher. Herzstück ist der APS-C-Sensor Foveon X3 Quattro, der das Licht für bessere Farbtreue in drei Schichten auffängt - jeweils eine für Rot, Grün und Blau. Ein Preis steht noch nicht fest. SYSTEMKAMERAS: Die handlichen spiegellosen Kameras mit wechselbaren Objektiven finden immer mehr Anhänger. Panasonic bringt mit der GM5 eine Systemkamera mit Four-Thirds-Sensor (16 MP) und n-WLAN im superkompakten Magnesiumgehäuse (9,9 mal 6 mal 3,6 Zentimeter), das einen elektronischen Sucher beherbergt. Der Preis ist noch offen. Auf sehr kompakte Maße (11 mal 6,3 mal 3,6 Zentimeter) setzt auch Sony bei der neuen Alpha 5100, in der ein noch größerer APS-C-Sensor (23,5 mal 15,6 Millimeter) mit 24 MP steckt. Mit WLAN und NFC ist das Gehäuse für 499 Euro zu haben. Olympus erweitert seine PEN-Serie im Retro-Stil um die E-PL7 mit Four-Thirds-Sensor (16 MP) und Drei-Achsen-Bildstabilisator. Die Metallgehäuse-Kamera schaltet in einen Selfie-Weitwinkel-Modus, sobald das Display nach unten geklappt wird. In Weiß, Silber oder Schwarz kostet das Gehäuse 399 Euro.

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