Gamecheck: Rory McIlroy PGA Tour : Neuer Name, neues Spiel?

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17. August 2015, 08:00 Uhr

Wer auf virtuellen Golfsport steht, der kam bislang kaum an „Tiger Woods PGA Tour“ vorbei. Doch EA Sports diesjähriger Ableger erscheint unter einem neuen Namen: „Rory McIlroy PGA Tour“. Der vierfache Major-Champion und Weltranglistenführende dient als neue Galionsfigur für die Golfsimulation. Dazu kommt eine verbesserte Technologie, die wohl bei jedem Golffan das Herz höher schlagen lässt. Den Entwicklern ist es dank der Frostbite 3-Engine gelungen, den Spielern, Plätzen und der Umgebung mehr Details zu verleihen. So ist die Tour ein realitätsnahes Erlebnis, das ein freies Spiel ohne unsichtbare Barrieren oder Ladezeiten ermöglicht. Leider fallen einem neben der grafischen Aufhübschung auch kleinere Mängel, wie störende Ruckler und nerviges Kantenflimmern, auf. Der Golfer kann bei der Steuerung zwischen drei Gameplay-Stilen wählen. Außerdem hat er die Möglichkeit, aus Elementen aller drei Stile seinen eigenen Abschlag zusammenzustellen. Das Auswahlmenü ist übersichtlicher, allerdings muss der Spieler mit deutlich weniger Spielmodi auskommen. Auch am Spielerverhalten ist stark gearbeitet worden. So zeigen die Golfer mehr Emotionen und wirken authentischer. Leider ist die Auswahl der Charaktere auf lediglich zwölf Sportler geschrumpft, ein klarer Minuspunkt. Auch bei den Kursen und dem Equipment muss der Fan Abstriche machen.

Das Fazit

„Rory McIlroy PGA Tour“ ist eine solide Golf-Simulation, die auf jeden Fall anders ist. Mit der neuen Grafik macht das Spiel einen großen Schritt nach vorne. Der im Vergleich zum Vorgänger reduzierte Umfang ist eher unverständlich. Dennoch lässt das Spiel bei jedem Golffan das Herz höher schlagen.

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