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Digital

14. Dezember 2017 | 01:55 Uhr

Gamecheck WRC 5 : Neben der Spur

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 26.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Das waren noch Zeiten, damals in den Achtzigern, als Rallyes spektakuläre Massenereignisse waren und Fahrer wie Walter Röhrl deutschlandweit bekannt. Heute ist die Rallyebegeisterung deutlich gesunken. Aufgemotzte Kleinwagen namhafter Hersteller kämpfen um die Rallyekrone. Und „WRC 5“ ermöglicht es dem geneigten Spieler, mit eben diesen Kleinwagen in den virtuellen Wettbewerb einzutreten. Dass man dabei die echten Hersteller und Fahrernamen der aktuellen Saison in den Ergebnislisten sieht, ist ein Plus an Realismus, auch wenn „WRC 5“ nicht die knallharte Fahrsimulation ist. Selbst Einsteigern fällt es nicht schwer – mit entsprechendem Schwierigkeitsgrad – gute Etappenzeiten zu erzielen und den Sieg zu erringen. Optisch ist „WRC 5“ voll auf der Höhe der Zeit. Fahrzeugschäden werden realistisch dargestellt und haben auch Einfluss auf die Fahrleistungen. Streckenobjekte sind nachgiebig, auch wenn sich der eine oder andere Busch als Felsen erweist. Die Steuerung gelingt über die Tastatur recht gut, ein Force-Feedback-Lenkrad ist dem Realismus natürlich zuträglich, auch wenn zur Zeit nicht alle Lenkräder unterstützt werden. Hier versprechen die Entwickler schnell nachzubessern. Interessant dürfte auch die Umsetzung des angekündigten e-Sports-Wettbewerb sein.

„WRC 5“ punktet mit Original-Lizenz und hübscher Grafik. Jedoch leidet das Rennspiel unter dem Spagat zwischen Simulation und Arcade-Racer. Es hat keine wirklichen Schwächen, aber dafür fehlen auch die markanten Stärken. Es bleibt (guter) Durchschnitt.

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