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Digital

15. Dezember 2017 | 07:30 Uhr

Navi-Apps : Navigation per Smartphone

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Günstiger als portable Navigationsgeräte und dennoch zuverlässig: Auch Navi-Apps führen meist gut ans Ziel.

Ohne schweren Straßenatlas und sperriges Navigationsgerät auf dem schnellsten Weg das Urlaubsziel erreichen? Kein Problem mit Navi-Apps. Die Zeitschrift „test“ der Stiftung Warentest hat 19 Lotsen fürs Handy untersucht, 8 davon umsonst. Der Rest bewegte sich zwischen 5 und 80 Euro. Das Fazit der Tester: Gut ans Ziel führen 15 der getesteten Programme, darunter auch viele kostenlose.

Große Unterschiede gibt es bei der Datennutzung, denn nicht alle geprüften Apps sind in der Lage, off-line zu navigieren. Doch auch hier gibt es sowohl kostenlose, als auch kostenpflichtige Apps, die sich auch für Datentarife mit Volumenbegrenzung oder im Ausland eignen, wo sonst Roaming-Kosten anfallen können.

Allerdings sollten Nutzer darauf achten, das nötige Kartenmaterial zu Hause per WLAN herunterzuladen und unterwegs gegebenenfalls den Offline-Modus der App zu aktivieren, um auf der sicheren Seite zu sein, rät Stiftung Warentest.

Wer per Handy-App navigiert, sollte außerdem beachten, dass die Karten-Daten einige Gigabyte Speicherplatz auf dem Handy belegen können. Das macht unter Umständen eine Speichererweiterung per SD-Karte erforderlich.

Außerdem verbrauchen die digitalen Wegweiser laut „test“ zum Teil sehr viel Strom, weshalb man das Handy während des Navigierens in den Zigarettenanzünder, beziehungsweise die 12-Volt-Steckdose einstöpseln sollte. Anderenfalls kann der Akku nach kurzer Zeit leer sein.

Die beste Navigationsleistung bescheinigen die Tester der App des Navi-Anbieters Tomtom für das iPhone-Betriebssystem iOS. Mit der Note 1,8 übertrifft das Programm auch das Pendant für Android-Telefone (2,1). Allerdings kostet Tomtom Europa für iOS 60 Euro (Android: 69 Euro). Unter den Gratis-Apps navigieren Google Maps und Here von Nokia laut den Testern am besten auf Android-Geräten (2,1). Für iOS liegt ebenfalls Google Maps vorne (2,3). Google Maps gehöre allerdings zu den Programmen, die nur im Online-Modus funktionieren.

Heiko Dilk

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