zur Navigation springen

Gamecheck: EA Sports UFC 2 : Muskeln, Schweiß und Blut

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 18.Apr.2016 | 08:25 Uhr

Mit UFC 2 bedient Electronic Arts das in Deutschland weiter steigende Interesse am Kampfsport-Spektakel MMA (Mixed Martial Arts). Bei der Umsetzung haben sich die Entwickler mächtig ins Zeug gelegt. Konnte man im Vorgänger nur Schaukämpfe und den Karrieremodus spielen, bietet der zweite Ableger mehr Abwechslung und Atmosphäre. Neben den bekannten Modi gibt es den Ultimate-Fighter-Modus, in dem sich der Spieler bis zu fünf Kämpfer erstellt. Hinzu kommen zum Beispiel der Knockout-Modus oder die Live-Events. Ähnlich umfangreich wie die Spielmodi fällt das Kampfsystem aus. Es bedarf eine immense Einarbeitungszeit, denn das Kampfsystem ist sehr komplex. Es gilt, Schläge, Tritte, Clinches und Bodenkämpfe perfekt zu timen. Einmal den Dreh raus, offenbart das Spiel seine wirklichen Stärken. Die Kämpfe wirken sehr authentisch. Wer drauf los prügelt und die Ausdauer des Kämpfers nicht im Blick hat, landet schnell auf der Matte. Zur Auswahl stehen mehr als 200 Kämpfer. Auch Frauen können diesmal in den Ring geschickt werden. Die Grafik, die realistischen Animationen, das gelungene Bewegungs- und Trefferfeedback sowie die Inszenierung sind wirklich top. Auch die Verletzungen punkten mit authentischen Blutspritzern, Cuts und anderen Blessuren.

 

Das Fazit

Als Kampfsport-Fan kommt man bei UFC 2 voll auf seine Kosten. Grafik, Umfang, Dynamik - alles großartig. Ein Grund zum nörgeln gibt es trotzdem: Denn aufgrund fehlender Tutorials wird der Einstieg für Anfänger zur enormen Hürde.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen