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Gamecheck: Deponia Doomsday : Müll vom Feinsten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der großartig vertonte und gezeichnete vierte Teil sorgt wieder für stundenlangen Spielspaß

von
erstellt am 02.Mai.2016 | 10:00 Uhr

Das Point-and-Click Grafik-Adventure aus dem Hause Daedalic Entertainment ist der vierte Teil der Deponia-Trilogie und sollte eigentlich gar nicht erscheinen. Doch das Flehen der zahlreichen Fans wurde erhört und somit einfach ein Nachfolger von „Goodbye Deponia“ entwickelt. Und die Güte des neuesten Ablegers beweist, welch grandiose Entscheidung das war. Die gezeichneten Animationen sind herzallerliebst, das Ensemble rund um Hauptdarsteller Rufus ebenfalls. Dazu kommen noch Rätsel von logisch bis abgefahren - doch immer bleiben sie fair. Wenn man in gewissen Situationen auch um die Ecke denken kann. Denn das ist durchaus notwendig, spielt im neusten Deponia doch die Dimension der Zeit eine entscheidende Rolle. Dank der Zeitmaschinen verändern sich bekannte Strukturen und Abläufe derart, dass in der neuen Umgebung völlig neue Lösungswege notwendig werden. Ein kleines Manko fördern die Zeitsprünge allerdings zutage. „Doomsday“ entfaltet seinen ganzen Reiz nur, wenn man die vorhergehenden drei Teile schon gespielt hat und mit dem Spieluniversum gut vertraut ist. Zwar ist das Adventure ohne dieses Hintergrundwissen spiel- und auch schaffbar, entfaltet dann allerdings nicht seinen vollen Zauber. Tipp: Eine Sammlung der Vorgänger ist derzeit günstig erhältlich.

Das Fazit

Klassische Adventures sind soetwas wie eine deutsche Marke geworden. Großen Anteil am guten Ruf hiesiger Abenteuer hat die Deponia-Serie. Und auch der großartig vertonte und gezeichnete vierte Teil sorgt wieder für stundenlangen Spielspaß.

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