Phishing : Mit Mouse-Over-Test gegen Betrüger-Mails

Bei zweifelhaften Mails besser zweimal und genauer hinschauen.
Bei zweifelhaften Mails besser zweimal und genauer hinschauen.

Mit sogenannten Phishing-Mails versuchen Betrüger, Passwörter und andere wichtige Daten zu erbeuten.

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03. März 2014, 11:57 Uhr

Mit sogenannten Phishing-Mails versuchen Betrüger, Passwörter und andere wichtige Daten zu erbeuten. Dabei geben sie sich als Bank oder Onlineshop aus. Früher waren solche E-Mails leicht an schlecht gefälschten Firmenlogos oder schlechtem Deutsch zu erkennen. Inzwischen gibt es aber auch besser getarnte Betrugsversuche. Empfänger können laut „c't Wissen“ Phishing z.B. per Mouse-Over-Test enttarnen. In der Regel enthalten Phishing-Mails einen Link, der angeblich zur Webseite des Absenders führt. Dort sollen die Empfänger ihr Passwort oder ihre PIN eingeben.

Fährt man ohne zu klicken mit der Maus auf den Link, zeigen viele Webmailer und E-Mail-Programme in der Statusleiste am unteren Bildrand, wo der Link hinführt. Oft sieht man so schon auf einen Blick, dass die Mail nicht vom vermeintlichen Absender stammt. Manchmal tarnen die Kriminellen ihre Links jedoch gut.

Dann könnte man in der ausführlicheren Kopfzeile (Header) nachschauen. Interessant dort ist, was in der Zeile „Received“ hinter „from“ steht: Das ist der Server, von dem die Mail tatsächlich verschickt wurde. Ist darin der Name des angeblichen Absenders zu lesen, ist die E-Mail vermutlich echt. Wer sich dennoch unsicher ist, kann auch einfach telefonisch bei Bank oder Onlineshop nachfragen – allerdings besser nicht über die Nummer aus der zweifelhaften Mail...

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