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Gamecheck: Necropolis : Metzeln mit Freunden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ein Spiel mit Dark Souls zu vergleichen, nur weil es schwierig ist, ist blöd. Aber Necropolis bietet tatsächlich einige Parallelen.

Das Spiel

Ein Spiel mit Dark Souls zu vergleichen, nur weil es schwierig ist, ist blöd. Aber Necropolis bietet tatsächlich einige Parallelen. Zum einen nutzt Necropolis eins zu eins die Steuerung von Dark Souls. Auch das Permanent Death-System scheint bekannt. Dabei ist das Actionrollenspiel des Shadowrun Entwicklers Harebrained Schemes jedoch nicht handlungsgetrieben wie sein Vorbild, sondern ein klassischer Dungeon-Crawler in bekannter Diablo-Manier. Das heißt: Bis zu vier Spieler – nur tatsächliche Steam Freunde – erkunden die zehn Etagen tiefe Nekropole von Abraxis. Die prozedural generierten Verließe und Räume sind dabei vollgestopft mit Fallen, Monstern und Schätzen. Hier darf gemetzelt, gegrindet und gesammelt werden – bis der Spieler (oder alle Mitglieder der Gruppe) stirbt. Dann heißt es, ganz von vorn anzufangen. Das mag die ersten Male noch unproblematisch sein, doch gerade wer gegen Ende des Spiels stirbt, kennt die Level irgendwann in und auswendig. Das verspricht irgendwann Langeweile.

Die Spieler waren bisher nur mittelmäßig begeistert, doch die Entwickler geloben Besserung. Kostenlose Patches sollen neue Inhalte – wie eine neue Welt und Klasse – liefern, die Fallen sollen gefährlicher werden. Und auch die kryptischen Item-Beschreibungen sollen präzisiert werden.

Das Fazit

Wer bereits ein Souls-Spiel gespielt hat, wird sich bei Necropolis heimisch fühlen. Es ist ein Spiel für Mechanik-Puristen und versucht gar nicht erst, grafische Nachteile zu kaschieren. Die Optik ist jedoch stimmig und die gute Prise Humor macht das Spiel perfekt.

voff


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