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Messenger : MegaChat – Kim Dotcoms neuer Coup

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der Internetunternehmer will Skype Konkurrenz machen – und ist mit seinen Plänen selbstbewusst

Kim Dotcom ist pleite, in den USA droht ihm ein Urheberrechtsprozess wegen seiner Tauschplattform Megaupload - und trotzdem geht der Internetunternehmer in die Offensive. Bei Twitter kündigte Dotcom, der eigentlich Kim Schmidt heißt, aus Kiel stammt und jetzt in Neuseeland lebt, seinen Messenger MegaChat an. Das browserbasierte Tool soll Video- und Text-Chats möglich machen - und anderen Messengern wie Skype Konkurrenz.

Die USA hatten Kim Dotcoms Plattform Megaupload abgeschaltet. Sie werfen ihm vor, dass Nutzer darauf im großen Stil Material herunterluden und teilten, ohne für Urheberrechte zu zahlen. Anfang 2012 gab es eine spektakulären Razzia auf seinem Anwesen. Die Polizei schwebte mit Hubschraubern und Dutzenden Beamten ein und holte Dotcom aus einem verbarrikadierten Sicherheitsraum. Auf Antrag der US-Ankläger beschlagnahmten die Neuseeländer Luxusautos, Gemälde, Bargeld und Schmuck. Dotcom kam für ein paar Wochen in Untersuchungshaft.
Inzwischen gibt es eine neue Tauschplattform aus dem Hause Dotcom: Mega. Der Clouddienst hat derzeit rund 15 Millionen Abonnenten.
Wie es mit MegaChat weitergeht? Kim Dotcom verspricht Neuigkeiten in den kommenden Wochen - und Einladungen zu einer Beta-Version des Messengers.

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