Gamecheck: Borderlands - The Pre-Sequel : Makabre Mondlandung

1 von 2

von
16. November 2014, 20:18 Uhr

Nachschlag für alle Borderlands-Fans! Das Pre-Sequel spielt - wie der Name schon andeutet - zwischen dem ersten und zweiten Teil der Serie.

Und gravierende Änderungen muss man nicht befürchten. Wieder erwartet den Gamer brachiale Balleraction, gepaart mit einer gehörigen Portion pechschwarzem Humor. Das Spiel gehört nicht in Kinderhände, es fließt literweise Pixelblut, jedoch wird die völlig überzogene Gewaltdarstellung durch den Comicstil entschärft, wobei serientypisch wieder die Konturen geschwärzt sind - ein Markenzeichen der Serie.

Doch nicht allein das macht den Erfolg der Borderlands-Spiele aus. Auch diesmal gibt es wieder schier unendliche Massen an Beute zu finden, auch wenn sich die Auswirkungen der unterschiedlichen Ausrüstungsgegenstände und Waffen in Grenzen halten.

Das Pre-Sequel handelt diesmal auf dem Mond. Der charismatische Gegenspieler Handsome Jack ist wieder mit von der Partie. Das Game beleuchtet jedoch die Zeit, bevor er zum Superschurken der Serie aufstieg. Weitere Charaktere bleiben seltsam blass, mit einer Ausnahme: der zum Schreien komische Roboter Claptrap. Die bisweiligen auch nervige Blechbüchse ist sogar zur spielbaren Klasse aufgestiegen, ein Traum vieler Borderlands-Veteranen wurde wahr.

Das Fazit

Das Pre-Sequel erfindet die Serie nicht neu, sondern bietet gewohnte Borderlands-Kost. Das bedeutet: erstklassige Action, herausragende Quests, launige Rollenspiel-Aspekte und eine überdurchschnittliche Spieldauer. Spielspaß pur, wenn auch ohne Innovationen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen