Gamecheck: Mass Effect: Andromeda : Licht und Schatten

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10. April 2017, 08:00 Uhr

Nachdem Überflieger Commander Shepard im dritten Teil der „Mass Effect“-Reihe  zu den Akten gelegt wurde, versucht  sich Bioware mit „Andromeda“ an einem Neuanfang. Die aus den Vorgängern bekannten Rassen starten den Versuch, eine neue Galaxie zu besiedeln. Dass dabei nicht alles so rund läuft wie erhofft, liegt nahe. Leider gilt dies auch für die technische Seite des Action-Rollenspiels. Waren die tollen Charaktere   seit jeher Markenzeichen der Reihe, so sind genau sie das Problem von „Andromeda“. Vielleicht vermag man über alles andere als lippensynchrone Dialoge und skuril herumrennende Gesprächspartner noch hinwegsehen. Dass allerdings fast alle menschlichen Charaktere entweder höchst unsympathisch erscheinen oder über das Charisma einer Büroklammer verfügen, fällt umso schwerer ins Gewicht. So macht das Game  es unnötig schwer, sich mit der Spielwelt zu identifizieren. Dass wir trotzdem komplett in die Welt von „Mass Effect“ hineingezogen werden, liegt an den unkaputtbaren Mechaniken der Serie. Die Mischung aus Entdeckung, Kampf, Forschung und Kommunikation unterhält für Wochen. Dem Trend der letzten Teile folgend ist „Andromeda“ mehr Shooter als Rollenspiel, jedoch lässt sich die Schwierigkeit sehr gut justieren, so dass jeder Spaß haben kann.

Das Fazit

Der vierte Mass-Effect-Teil ist trotz unübersehbarer Schwächen ein äußerst motivierendes Erlebnis. Viele Parallelen machen „Andromeda“ zu einem  „Dragon Age: Inquisition“  im Weltraum. Etwas schlampig, etwas zu actionorientiert, aber grandios inszeniert.

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